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Kommende Veranstaltungen
26. Januar 2018
Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" Traunstein
ECHO
Echo Klassik 2011 für Nachwuchsförderung

Dozenten 2017

Prof. Dirk Mommertz, Klavier und Kursleitung
(Musikhochschule München, Fauré Quartett)

Dirk Mommertz, geboren in Mainz, ursprünglich Geiger, studierte in Karlsruhe, Frankfurt, Paris und Köln, u. a. bei L. Natochenny, G. Pludermacher, G. Gruzman, A. Boainain und dem Alban Berg Quartett. Als Pianist im renommierten Fauré Quartett, „Quartett in Residence“ der Karlsruher Musikhochschule, erhielt er diverse internationale Preise und konzertierte neben seinen weltweiten Auftritten mit dem Fauré Quartett als Solist mit verschiedenen Orchestern von Weltrang. CDs des Fauré Quartetts wurden mehrfach mit dem "ECHO Klassik" und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Nach Professuren in Essen und Nürnberg und Karlsruhe ist Mommertz seit 2015 Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine Studenten sind Preisträger der wichtigsten Kammermusikwettbewerbe. Darüber hinaus unterrichtet er bei international renommierten Meisterkursen.

Prof. Renate Greiss Armin, Flöte
(Musikhochschule Karlsruhe)

Renate Greiss-Armin wurde in Husum geboren und wuchs in Kiel auf. Die mehrfache Bundespreisträgerin der Wettbewerbe "Jugend musiziert" studierte zunächst bei Klaus Schochow in Hamburg und später als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Aurèle Nicolet, dessen Assistentin sie wurde. Sie war Preisträgerin des Hochschulwettbewerbs der Bundesrepublik Deutschland, des Deutschen Musikwettbewerbs, des Internationalen Musikwettbewerbs in Genf und Teilnehmerin der Bundesauswahl "Podium junger Solisten" des Deutschen Musikrats. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Solo-Flötistin im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg nahm sie 1980 eine Professur für Flöte an der Karlsruher Musikhochschule an. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland, leitet Meisterkurse in Europa, Japan, Korea und China und ist regelmässig Jurorin bei internationalen Wettbewerben.

Prof. Gareth Lubbe, Viola Obertongesang, Improvisation
(Folkwang Universität der Künste Essen)
Der gebürtige Südafrikaner Gareth Lubbe, erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und an der Geige im Alter von vier Jahren. Fünf Jahre später gab er in Johannesburg als Geiger sein Debut mit Orchester, es folgten zahlreiche Preise bei regionalen und nationalen Wettbewerben. Er konzertierte ebenso als Pianist mit dem Radiosymphonieorchester von Südafrika und dirigierte das Johannesburg Symphonieorchester. Von 1995 bis 2001 folgten ein Violinstudium an der Musikhochschule Köln und Kammermusikstudien beim Alban Berg Quartett. Nach dem Diplom schloss er ein Violastudium bei Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck an. 2006 und 2007 war Gareth Lubbe Solobratscher in der Königlich Flämischen Philharmonie in Antwerpen unter Phillippe Herreweghe bevor er nach Leipzig ging, wo er für mehrere Jahre als Solobratscher im Gewandhausorchester und als Dozent im Hauptfach Viola an der Musikhochschule tätig war. Er ist seit 2014 Professor für Viola an die Folkwang Universität der Künste in Essen. Lubbe gastiert solistisch und als Kammermusiker weltweit. Seit 1996 pflegt Gareth Lubbe eine intensive Zusammenarbeit mit dem neuseeländischen Multiinstrumentalisten und Komponisten Hayden Chisholm, mit dem er seitdem in zahlreichen Teilen der Welt aufgetreten ist. Es folgten Kompositionsaufträge des Deutschen Schauspielhauses Hamburg sowie Arbeiten mit der Künstlerin Rebecca Horn. Lubbe war auch Mitglied im Ensemble „Gelber Klang", bekannt in Europa für die Interpretation zeitgenössischer Werke und für Improvisationsworkshops mit jungen MusikerInnen.
Als Obertonsänger tritt Gareth Lubbe weltweit auf und leitet Workshops. Im Jahr 2005 folgte er der Einladung des Goethe Instituts zu einem Auftritt beim ethnischen Festival in den Altay Bergen Süd-Sibiriens, wo diese Art der polyphonen Vokaltechnik ein lebendiges Element der Volksmusik ist.


Prof. Mie Miki, Akkordeon

(Folkwang Universität der Künste Essen)

geboren in Tokyo. Studium in Trossingen (Akkordeon) und in Hannover (Klavier). Auf ihre Anregung hin entstanden über 60 Solo- und Kammermusikwerke mit Akkordeon, u.a. von Y. Takahashi, T. Hosokawa, A. Hölszky, H. J. Hespos, N. A. Huber, H. Hayashi, T. Ichiyanagi, M. Ishii, T. Yoshimatsu, Sven-Ingo Koch, A. Gondai, M. Mochizuki, Frank Zabel, M. Nomura und Diego Ramos. Als Solistin ist Mie Miki international mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten aufgetreten, darunter Seiji Ozawa, Hiroyuki Iwaki, Yutaka Sado, Hiroshi Wakasugi, Mario Venzago und Charles Dutoit.Mehr als 26 Schallplatten- und CD-Aufnahmen mit Mie Miki wurden in den letzten Jahren veröffenlicht und mit Preisen ausgezeichnet. Eine Konzertreihe " Mie Miki Accordion Works " mit zahlreichen Uraufführungen findet seit 1988 regelmäßig in Tokyo statt. Diese Reihe erhielt im April 2014 „Music Pen Club Awards 2014“. Mie Miki ist Professorin für Akkordeon und seit April 2013 Prorektorin für künstlerische Exzellenz an der Folkwang Universität der Künste Essen und Ehrenprofessorin am Xinjian Arts College in der V.R.China.Als Pädagogin hat Mie Miki eine Reihe von Preisträgern Internationaler Wettbewerbe ausgebildet, sowie Professoren und Dozenten von Musikhochschulen weltweit.<p/>


Annette Walther, Violine
(Musikakademie der Stadt Kassel "Louis Spohr")

Annette Walther studierte in Düsseldorf, London und Essen bei Ida Bieler, David Takeno und Vesselin Parschkevov. Nachhaltig prägenden Einfluss auf ihre musikalische Entwicklung hatte darüber hinaus die Arbeit mit Michelle Auclair, Yuri Bashmet, Thomas Brandis, Jürgen Kussmaul und Charles-Andre Linale.
Annette Walther ist Stipendiatin der Villa Musica und der Hartmut-Schuler-Stiftung. Im Jahr 2004 wurde ihr der Artland Musikpreis zuerkannt.
Neben ihrer Tätigkeit im Signum Quartett, dessen Gründungsmitglied sie ist, tritt sie auch als Kammermusik-Partnerin von Carolin Widmann, Nils Mönkemeyer, William Youn, David Cohen, Liza Ferschtman und Priya Mitchell bei Festivals wie den Musikfestspielen Mecklenburg –Vorpommern, Lofoten International Chamber Music Festival, Musiktage Hitzacker und Kammermusikfest Sylt auf.
Als Gast spielt sie regelmäßig beim Mahler Chamber Orchestra und dem Ensemble musikfabrik, darüberhinaus als Konzertmeisterin beim Kölner Kammerorchester, dem Belgischen Kammerorchester, dem Folkwang Kammerorchester und ist Mitglied der Geneva Camerata und im Ensemble Ruhr.
2016 hat Annette Walther die Leitung einer Violinklasse an der Musikakademie ‘Louis Spohr’ in Kassel übernommen.


Prof. Michael Mücke, Violine
(Trio Fontenay, Universität der Künste Berlin)

Violinstudium in Lübeck bei Prof. Haiberg, Kammermusikstudium beim Beaux Arts Trio sowie dem Amadeus Quartett.1980 bis 2007 weltweite Konzerttätigkeit mit dem Trio Fontenay sowie zahlreiche CD-Aufnahmen. Preis der deutschen Schallplattenkritik für die Gesamteinspielung der Beethoven Klaviertrios. 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb sowie Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Honorarprofessor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 1. Violinist beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Juror zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Friedemann Pardall, Violoncello

(Folkwang Universität der Künste Essen, Duisburger Philharmoniker)

Friedemann Pardall erhielt seinen ersten Violoncellounterricht im Alter von acht Jahren bei V. Valek, später bei Ulrich Voss in Saarbrücken. Nach Erfolgen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und dem Gewinn des Südwestdeutschen Kammermusikwettbewerbes, begann er sein Studium zunächst in Saarbrücken bei U. Voss und Mario Blaumer, danach wechselte er zu Reinhard Latzko an die Musikakademie der Stadt Basel, wo er sein Konzertreifediplom mit Auszeichnung abschloss.
Zeitgleich studierte er als Mitglied des Phoenix-Quartettes Frankfurt an der dortigen Musikhochschule Kammermusik bei Hubert Buchberger. Mit diesem Ensemble konzertierte er im In- und Ausland. Wertvolle Impulse erhielt er von N. Harnoncourt, S. Celibidache und E. Höbarth. Er absolvierte Kurse bei B. Pergamenschikoff, H. Schiff und auf dem Barock-Cello bei Jaap ter Linden.
Friedemann Pardall war Stipendiat verschiedener Stiftungen und wirkte bei Rundfunk- und CD-Produktionen mit. Nach Stationen in den Orchestern von Hamburg, Kiel und Bremen wurde er 1996 Erster Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker/Deutsche Oper am Rhein. Daneben ist er solistisch und kammermusikalisch tätig und unterrichtet an der Folkwang-Universität in Essen.

Prof. Henrik Schmidt, Schlagzeug
(Hochschule für Musik Rostock)

Henrik Magnus Schmidt wurde 1973 in Weilburg /Lahn geboren, wo er zunächst Orgel-, später auch Schlagzeug- und Klavierunterricht erhielt. Nach Abitur und Zivildienst begann er 1994 sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Hans-Jörg Bayer, Prof. Jürgen Heinrich und Prof. Isao Nakamura und schloss mit Auszeichnung ab. Ergänzend dazu folgte in den Jahren 2002 und 2003 ein künstlerisches Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Edgar Guggeis und Prof. Rainer Seegers.
1998 erfolgte die erste Festanstellung als S?chlagzeuger mit Verpflichtung zur Pauke im Sinfonieorchester Wuppertal, in den Jahren 2000 bis 2003 war er beim SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern als Erster Schlagzeuger und stellvertretender Solopauker engagiert. Seit 2003 ist Henrik M. Schmidt stellvertretender Erster Schlagzeuger des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.
Seine Konzerte führten ihn in die bedeutendsten Konzertsäle der Welt wie der Philharmonie Berlin, der Royal Albert Hall London, dem goldenen Saal des Musikvereins Wien, der Suntory Hall Tokyo, dem Teatro Colòn in Buenos Aires, der Tonhalle Zürich.
Dabei konzertierte er unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Christian Thielemann, Sir Colin Davis, Charles Dutoit, Georges Prêtre, Kirill Petrenko, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Ingo Metzmacher, David Zinman, Donald Runnicles, Christoph Eschenbach, Esa Pekka Salonen, Tugan Sokhiev, u.a.
Besonders wichtig für Henrik M. Schmidt ist die Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen an „Mixtur 2003“ (2006) und die Uraufführung von Wolfgang Rihms „Dionysos“ (2010) im Rahmen der Salzburger Festspiele und die regelmäßige Arbeit mit Helmuth Lachenmann (z.B. 2013 „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ an der Deutschen Oper Berlin).
Neben seiner Orchestertätigkeit widmet sich Henrik M. Schmidt auch intensiv der Kammermusik und das sowohl im Bereich der Perkussion, als auch in Kombination mit anderen Instrumenten und Ensembles.
2004 gründete er zusammen mit Christian Hartmann (Solopauker des Tonhalle Orchesters Zürich) das Perkussionduo "TWOtone" und im Jahre 2010 das Ensemble „Symphonic Percussion Berlin“, gemeinsam mit Rüdiger Ruppert, Björn Matthiesen (Deutsche Oper Berlin) und Jens Hilse (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin).
Seit 2012 unterrichtet Henrik M. Schmidt Hauptfach Orchester Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und leitet gemeinsam mit Jan Frederick Behrend das Percussion Ensemble der Hochschule "Percussion Community Rostock“. 2013 wurde ihm darüber hinaus die Leitung der Abteilung Schlagzeug/Harfe übertragen. Schmidt ist außerdem freier Redakteur des Fachmagazins Drums & Percussion.

 

Sibylle Havemann, Alexandertechnik

1955 geboren in Berlin
1973-1976 Psychologie-Studium in Jena
1992-1995 Ausbildung zur Lehrerin für Alexandertechnik in Basel bei Yehuda Kuperman.
1996-2002 Alexandertechnik-Unterricht und Lehrauftrag an der Folkwang-Universität Essen.
Seit 2002 wiederholte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat im Dirigentenforum.
Seit 2003 Dozentin an der Sommerakademie des Mozarteum in Salzburg.
Seit 2015 Dozentin an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.
Seit 1996 rege Unterrichtstätigkeit überwiegend mit Musikern und in verschiedenen Workshops wie z.B. am Basler Theater. Lebt in Berlin.

 

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