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Dozenten 2008

Hans Joachim Greiner, Viola,
Geboren in Coburg, 1964 und 1967 Bundespreisträger „Jugend musiziert“, 1967-1972 Studium bei Prof. Schwalbé und Prof. Passagio an der Hochschule für Musik Berlin. 1971 Gründung des Kreuzberger Streichquartetts Berlin. Mitglied der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Kammermusikstudium bei Mitgliedern des Juilliard-Quartetts, des Amadeus-Quartetts, bei Sandor Vegh, Rudolf Koeckert und Dušan Pandula. 1974 erster Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf. Internationale Konzerttätigkeit, Einspielungen auf Tonträgern. Professor für Viola und Kammermusik an der Universität der Künste Berlin.


Peter Hörr, Violoncello
wurde in Arnsberg (Westfalen) geboren und erhielt seinen jugendlichen Unterricht als Jungstudent bei Prof. Sebastian Baer an der Musikhochschule Dortmund. 1985 bis 1990 studierte er an der Musikakademie der Stadt Basel bei Heinrich Schiff (Violoncello) und zusätzlich an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin (Barockcello). Weitere Studien führten ihn als Stipendiat des DAAD, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit zu Lehrern wie Boris Pergamenschikow, Menahem Pressler und Pinchas Zukerman. 1990-1993 war er Mitglied des Amati Quartetts, 1989-1995 Gründungsmitglied des Ravinia Trios. Peter Hörr ist Gründungsmitglied des Mozart Piano Quartetts. Von 1992 bis 2007 lehrte Peter Hörr Violoncello und Barockvioloncello an der Hochschule der Künste, Bern. 2003 folgte er in gleicher Eigenschaft einem Ruf als Professor an die Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Meisterkurse für Violoncello und Kammermusik in Ried (Österreich), Capri, Casalmaggiore (Italien), Courchevel (Frankreich), Sydney Conservatory (Australien), San Francisco Conservatory (USA), Seoul National University, Hoseo University (Korea) Chopin Academy (Warschau) und in Deutschland. Seit 2006 ist Peter Hörr künstlerischer Leiter von WestfalenClassics.

 

Elisabeth Kufferath, Violine
Seit 2004 Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Detmold. Zuvor Konzertmeisterin der Bamberger Symphoniker. Auftritte als Solistin mit dem WDR-Sinfonieorchester (Heinz Holliger), World Youth Symphony Orchestra (Gerard Schwarz), Münchener Kammerorchester (Christoph Poppen), Ensemble Oriol (Marcus Creed), Kölner Kammerorchester (Helmut Müller-Brühl) u.a. und bei den Berliner Festwochen, Rheingau Musikfestival, Schleswig-Holstein Festival, Festival ‘Spannungen’ in Heimbach, Interlochen Arts, Aspen und Ravinia Festivals. Gründungsmitglied des seit 1992 bestehenden Tetzlaff Quartetts mit Konzerten im Wiener Musikverein, Berliner Philharmonie, Carnegie Hall NY, Kennedy Center in Washington DC. Kammermusikpartnerin von Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Pierre-Laurent Aimard, Antje Weithaas, Patrick Demenga, Trio Jean Paul, Paul Rivinius. Uraufführung des ihr gewidmeten Werkes ‘Himmelfahrt’ für Viola sola von Jan Müller-Wieland beim Feldkirch Festival 2003. CD-Einspielungen bei Naxos, cpo, Wergo und Avi-Records. Studium bei Uwe-Martin Haiberg, Nora Chastain (Lübeck) und Donald Weilerstein (Cleveland). 1. Preisträgerin des Vienna Modern Masters Competition 1996 und ‘Distinguished Musician’s Award’ 2003 der IBLA Foundation.

 

Martin Spangenberg, Klarinette
1965 in Wangen im Allgäu geboren, bekam er von 1972 – 1984 Klarinettenunterricht bei Fritz Hauser an der JMS Württembergisches Allgäu. Zwischen 1977 – 1984 war er mehrfacher Bundespreisträger bei “Jugend musiziert“, Mitglied des Landesjugendorchesters Baden – Württemberg sowie des Bundesjugendorchesters. Martin Spangenberg studierte an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover bei Hans Deinzer und war 1985 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1988 bekam er ein Engagement als Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker, ein Jahr später Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes in Bonn und seit 1990 regelmäßige Dozententätigkeit bei der Jeunesses musicales Deutschland. Seit 1997 ist er Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Internationale Tätigkeit als Solist, u.a. mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache und James Levine, dem Rundfunksinfonieorchester Stuttgart, dem DSO Berlin, dem Prager Rundfunksinfonieorchester, dem Polnischen Kammerorchester und der Capella Istropolitana. Martin Spangenberg gibt zahlreiche Klarinetten-  und Kammermusikkurse im In- und Ausland.

 

Szabolcs Zempléni, Horn
wurde 1981 in Budapest / Ungarn geboren und begann mit dreizehn Jahren das Hornspiel in seiner Heimatstadt Budapest bei Pálma Szilagyi. Anschließend setzte er seine Studien an der Musikakademie Ferenc Liszt bei Ferenc Tarjáni fort. 2002 wechselte er an die Hochschule für Musik Hanns Eisler zu Christian-Friedrich Dallmann und Markus Bruggaier. Szabolcs Zempléni nahm an Meisterkursen u.a. mit Francis Orval (USA), Froydis Ree Werke (Norwegen), István Vincze (Deutschland), Friedrich Gabler (Österreich), Eyal Vilner (Israel) und Adam Friedrich (Ungarn) teil. Seitdem spielte Szabolcs Zempléni Solokonzerte u.a. in der Tschechischen Republik, auf Malta, China, Deutschland, Österreich und in den Vereinigten Staaten unter der Leitung von Ivan Fischer, Yakov Kreizberg, Jonathan Nott, Daniel Raiskin und Michael Sanderling. Er konzertierte ferner mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem Budapest Festival Orchester, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen u. v. m.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Andrej Bielow, Wassilij Lobanov, Christian Zacharias und Benjamin Rivinius.


Herbert Schuch, Klavier
wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) geboren und erhielt dort seinen ersten Klavierunterricht bei Prof. Maria Bodo. Mit zwölf Jahren wurde Herbert Schuch an der Hochschule „Mozarteum“ in Salzburg aufgenommen. Dort studierte er bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling und war zwischen 2004 und 2007 als sein Assistent auch pädagogisch tätig.
Weitere Höhepunkte waren Auftritte mit dem London Philharmonic Orchestra und der Camerata Salzburg, sein Debüt beim Rheingau Musik Festival sowie die Aufführung sämtlicher Klavierkonzerte von Beethoven an zwei Abenden mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Im September 2005 erschien seine Debüt-CD beim Label OehmsClassics mit Werken von Schumann und Ravel, welches im Juni 2006 mit dem  „Editor´s Choice“ des englischen „Gramophone“ Magazines ausgezeichnet wurde. Herbert Schuch ist seit einiger Zeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“ als Musiker aktiv, die sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt. Dem von Yehudi Menuhin gegründeten Verein  „Live Music Now“, gehörte er zwischen 1996 und 2006 an.

 

Bernhard Wulff, Schlagzeug
Geb. 1948 in Hamburg. Er studierte Dirigieren, Komposition und Schlagzeug in Hamburg, Freiburg, Basel und Siena und ist Professor für Schlaginstrumente an der Freiburger Musikhochschule. Er gründete div. Ensembles für neue Musik in Europa und Lateinamerika und wirkt als Dirigent  und Gastprofessor in Europa, Südamerika, USA (u.a.Julliard School, New York), Japan, Zentralasien und in Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Er entdeckte und rekonstruierte die sinfonischen Werke von Viktor Ullmann aus Theresienstadt und ist Gründer und künstlerischer Leiter div. Internationaler Musik-Festivals, darunter: „TWO DAYS AND TWO NIGHTS“, Odessa;  ROARING HOOVES, Mongolei/Wüste Gobi; CRACKING BAMBOO, Vietnam. Die Absolventen seiner Freiburger Schlagzeugklasse erhielten zahlreiche internationale Preise und führende Positionen in namhaften Orchestern und Spezialensembles für neue Musik. Andere wurden als Professoren berufen an die Hochschulen von Hannover, Karlsruhe, Basel, Bremen, La Chaux-de- Fonds, Lugano, San Diego, New York, San Juan, Arhus, Kyoto und Osaka; oder sind als Lehrbeauftragte an div. Hochschulen für die Schlagzeugausbildung verantwortlich.

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