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Kommende Veranstaltungen
26. Januar 2018
Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" Traunstein
ECHO
Echo Klassik 2011 für Nachwuchsförderung
Förderer Bundesministerium für Familie Regionale Förderer


 

 

Die Kategorien - 2018 bis 2020



Du möchtest wissen, wann Du mit Deinem Instrument oder als Sänger oder Sängerin bei "Jugend musiziert" mitmachen kannst?
Klicke auf die jeweilige Instrumentengruppe und informiere Dich über die Wettbewerbskategorien der kommenden Jahre:

Klavier

 Füllwort 

Harfe

Holzblasinstrumente

Blechblasinstrumente

Streichinstrumente

Schlagzeug

Zupfinstrumente

Akkordeon

Sängerinnen/ Sänger

Orgel

Besondere Instrumente

Häufig gestellte Fragen (Stand: 2016)

Entspricht mein Programm den Wettbewerbsregeln?
Die Einhaltung der Wettbewerbsregeln liegt in der Verantwortung des Teilnehmers. Dies wird in der Teilnahmeanmeldung vom Teilnehmer selbst, von einer erziehungsberechtigten Person sowie von der Lehrkraft  per Unterschrift bestätigt („Die Teilnahmebedingungen und die Entscheidungen der Jury werden anerkannt“). Die Regelkonformität unterliegt auf jeder Wettbewerbsebene einer eigenen Prüfung.
Die Tatsache, dass z.B. die Einbeziehung eines bestimmten Werks im Regionalwettbewerb nicht beanstandet wurde, bedeutet nicht zwangsläufig, dass dieses auch auf der nächsthöheren Wettbewerbsebene zugelassen wird. Es besteht die Möglichkeit, vor Anmeldung sein Programm bei der Bundesgeschäftsstelle "Jugend musiziert" überprüfen zu lassen.
Darüber hinaus unterliegt die Programmauswahl aber auch einem gewissen Ermessensspielraum. So kann es vorkommen, dass Vortragswerke zwar formal den Bedingungen entsprechen, aber dem Geist der Ausschreibung dennoch nicht folgen.
So gibt es z.B. im Bereich der Kategorien „Duo: Klavier und ein Streich-, Blechblas- oder Holzblasinstrument“ viele Werke, die zwar formal als Duo bezeichnet werden können, in denen der Komponist oder die Komponistin das Augenmerk aber so stark auf eines der beiden Instrumente (meist das Melodieinstrument) legte, dass von gleichberechtigter Kammermusik nicht mehr die Rede sein kann. Die Jury wird dies in den meisten Fällen in ihre Bewertung einfließen lassen, weshalb von der Auswahl derartiger Werke abzuraten ist. Auch in der Kategorie „Neue Musik“ ist immer zu prüfen, ob die gewählten Werke, egal, wann sie entstanden sind, wirklich in einer aktuellen Tonsprache komponiert sind.

Zu welcher Stilepoche gehört dieses oder jenes Werk?
In vielen Fällen kann die Zuordnung eines Werkes zu einer der sechs Stilepochen nicht allein nach Entstehungsjahr oder allgemeiner Zugehörigkeit des Komponisten zu einer Zeitepoche beantwortet werden. Vielmehr ist oft eine Sachentscheidung nach der beim speziellen Werk angewandten Kompositionstechnik erforderlich. So können z. B. viele Werke der Söhne Johann Sebastian Bachs in ihrer auf dem althergebrachten Basso continuo aufbauenden Machart noch der Epoche b („Barock“) zugeordnet werden, andere Werke derselben Komponisten weisen aber viel mehr Eigenarten der neuen „klassischen“ Epoche c auf und müssen als solche angesehen werden.

Welche Werke sind mit der Epochenbezeichnung f gemeint?
Die Epochenbezeichnung f wurde geschaffen, um die Beschäftigung mit neuester Musik anzuregen. Gemeint sind Kompositionen ab 1910, die in mindestens einer musikalischen Eigenschaft (beispielsweise tonal, thematisch, motivisch, metrisch, formal, spiel- oder gesangstechnisch oder in der Notation) von der Tradition deutlich abweichen.

Wie sind „langsame und schnelle Sätze“ zu verstehen?
Das Wettbewerbsprogramm muss mindestens einen langsamen Satz enthalten.
Mit „langsam“ sind Tempobezeichnungen wie „Adagio“, „Largo“ oder auch „Andante“ gemeint. Jedoch geht es nicht nur um die Geschwindigkeit, sondern auch um den Charakter: Es soll eine lyrische, gesangliche Musik sein, die den Teilnehmern erlaubt, eigene Gefühle zu zeigen und mit persönlichem Ausdruck vorzutragen.
Aber was ist ein „Satz“? Laut Meyers Lexikon: „ein selbständiger, abgeschlossener Teil einer Komposition“. Daraus ergeben sich wichtige Folgen:

Erstens muss es eine längere Musikstrecke sein; einige wenige Takte, eine bloße Überleitung, genügen dafür nicht. Und zweitens: Der „Satz“ ist ein vollständiger Formteil, der auch für sich allein stehen könnte. Zwar heißt dies nicht, dass er vom Rest des Werks durch Pausen getrennt sein muss: Es gibt Musikstücke, bei denen ein schneller Satz bruchlos („attacca“) in einen langsamen übergeht – und dennoch ist der langsame Teil so individuell und gehaltvoll, dass an seiner Alleinstellung nicht zu zweifeln ist.

Die Hauptsache ist, dass er sich merklich von dem „Davor“ sowie dem „Danach“ unterscheidet und ein in sich abgerundetes, eigenständiges Gebilde darstellt.

Dürfen andere als die angegebenen Instrumente begleiten?
Nein. Lediglich die in der Ausschreibung genannten Instrumente dürfen gespielt werden.

Muss ich auswendig singen oder spielen?
Nein. Auswendigspiel wird nicht gefordert und auch nicht gesondert bewertet, Ausnahmen regeln die jeweiligen Kategorieanforderungen (Musical und Duo Kunstlied). Natürlich kann Auswendigspiel die Freiheit des künstlerischen Vortrages unterstützen. Bitte besprich diese Frage mit der Lehrkraft. Wer sich ohne Noten unsicher fühlt, sollte keinesfalls darauf verzichten.

Darf ich auch sogenannte Nebeninstrumente (z. B. Piccolo) spielen?
Ja. Bei einem Werk des Vorspielprogramms darf ein „Nebeninstrument“ gespielt werden.

Duo-Kategorien beim Wettbewerb "Jugend musiziert"
Die Einführung der Duo-Kategorien „Klavier und ein Streichinstrument“, „Klavier und ein Blasinstrument“ und „Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier“ sind wichtige Bausteine im Programm von "Jugend musiziert", um neben der Beschäftigung mit solistischer Literatur das Ensemblespiel zu fördern.
In allen drei Duo-Kategorien muss Originalliteratur gespielt werden, die an beide Partner vergleichbare Ansprüche stellt und hinsichtlich der Verteilung des musikalischen Materials und der Kommunikation einem Gespräch zweier gleichberechtigter Partner vergleichbar ist.

Dies ist besonders bei Basso continuo-Literatur zu beachten:
Die Wahl einer geeigneten Ausgabe und der Umgang damit spielt hier eine besondere Rolle. Sofern im Duobereich Basso continuo-Literatur gespielt wird, ist neben dem Tasteninstrument kein zusätzliches Bassinstrument zugelassen.
Demnach kommen vor allem Werke mit folgenden Merkmalen nicht in Betracht:
• Vollständiges oder vorwiegend reines Akkordspiel der Begleitung
• Begleitung, die von nachschlagenden Akkorden geprägt ist
• Konzerte oder andere im Original vom Orchester begleitete Werke *)

*) In Einzelfällen ist zu prüfen, ob ein vom Komponisten selbst verfasster Klavierpart eigenständig genug erscheint, das Werk in der Duowertung zuzulassen.

Wie schwer müssen die Vorspielstücke sein?
Genauso schwer oder leicht, dass sie gut zu bewältigen sind. In der Regel gilt: lieber etwas leichter und hervorragend als zu schwer und mühsam.

Darf ich mein Programm zwischen den Wettbewerben ändern?
Ja, allerdings muss der Veranstalter der kommenden Runde (also der Landesausschuss für den Landeswettbewerb oder die Bundesgeschäftsstelle in München für den Bundeswettbewerb) rechtzeitig schriftlich und vollständig darüber informiert werden. Die Fristen stehen im Ausschreibungstext unter Punkt VI.10.

Wo bekomme ich Notenkataloge?
Bei den Verlagen. Zusammenstellungen für bestimmte Instrumente oder für Kammermusik wurden von der Bundesgeschäftsstelle in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) erstellt und sind in der Bundesgeschäftsstelle in München oder der nächsten Musikschule erhältlich.

Darf ich aus kopierten Noten vorspielen?
Aufgrund des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ist die Verwendung von Kopien geschützter Werke/geschützter Ausgaben verboten.

Muss ich meine großen Instrumente selbst mitbringen?
Für Flügel, Klaviere oder Orgeln sorgt der Veranstalter. Alle anderen Instrumente (also z. B. Harfe, Cembalo, Kontrabass oder Schlagzeug) müssen mitgebracht werden. Es empfiehlt sich allerdings ein frühzeitiger Anruf beim Veranstalter des Wettbewerbes, da an zahlreichen Orten auch ein Cembalo vorhanden ist und benutzt werden darf. Unbedingt die Stimmung vorher klären! Auch Percussionsinstrumente können manchmal gestellt werden. Lieber einmal mehr nachfragen!

Wer wählt die Juroren aus?
Die Jurys werden von den veranstaltenden Ausschüssen (Regional-, Landesausschuss oder Projektbeirat), zum Teil auf Grund von Vorschlägen aus den Fachverbänden, zusammengestellt.

Welcher Regionalausschuss ist für meine Anmeldung zuständig?
Der Regionalausschuss des Hauptwohnsitzes. Bei Ensemblewertungen ist der Hauptwohnsitz des Stimmführers ausschlaggebend oder es ist der Regionalausschuss zuständig, zu dem die Mehrheit der Teilnehmenden gehört. Link zu den Bezeichnungen und Einzugsbereichen der Regionalausschüsse

Dürfen Bearbeitungen gespielt werden?
Grundsätzlich wünschen sich die Jurys Originalliteratur. Wenn bei einzelnen Instrumenten, Besetzungen oder in entsprechenden Schwierigkeitsgraden die geforderte Epochenvielfalt mangels Kompositionen nicht erreicht werden kann (z. B. Saxophon oder Tuba), dürfen auch geeignete Bearbeitungen in das Programm aufgenommen werden.

Kann ein gesamtes Solokonzert im Programm gespielt werden?
Wenn die Forderung nach mehreren Epochen erfüllt wird und die Vorspielzeit nicht überschritten wird: Ja.

Was ist der Unterschied zwischen Komposition, Improvisation und Solo?
Vor dem Hintergrund, dass in der populären Musik Autor und Interpret oft ein und dieselbe Person sein können, bieten die popaffinen Kategorien (Gesang, Gitarre, Bass, Drum-Set) folgende Möglichkeiten, Kreativität und Fantasie einzubringen:
In den Altersgruppen V und VI muss mindestens einer der Titel ein eigenes Werk (Komposition) oder eine Improvisation sein. Mit „Komposition“ ist ein Titel in einer der populären Musik üblichen Formen (z. B. die 32-taktige Liedform (AABA), oder das 12-taktige Blues-Schema) gemeint, dessen Melodie und Text vom Teilnehmer stammen (im Prinzip aber auch von anderen Interpreten gespielt werden können).
Im Gegensatz zum „Solo“, das in der Regel nur ein kurzes (instrumentales) Zwischenspiel in einem Popsong darstellt, ist mit „Improvisation“ das ausführliche musikalische Fantasieren über ein Thema gemeint, das in einer melodischen, rhythmischen oder harmonischen Grundform vorgegeben ist.

Wie weit darf mich mein Lehrer während des Wertungsspiels unterstützen?
Bei "Jugend musiziert" handelt es sich um einen Interpretationswettbewerb, der jungen Musikern dazu dient, eine künstlerische Standortbestimmung im Vergleich mit anderen zu ermöglichen. Sie sollen Gelegenheit erhalten, sich künstlerisch selbst darzustellen und eigenverantwortlich zu bewähren. Daher stellt jedwede Unterstützung während des Vorspiels eine Einflussnahme auf die Interpretation dar.

Wie wird die Altersgruppe berechnet?
Ausschlaggebend für die Zuordnung in eine Altersgruppe ist bei der Solowertung das Geburtsdatum. Bei der Ensemblewertung können die Spielpartner verschiedenen Altersgruppen angehören. Ausschlaggebend für die Zuordnung in eine Altersgruppe ist das Durchschnittsalter, das nach den genauen Geburtsdaten der Teilnehmer errechnet wird.
Eine Excel-Tabelle zur Berechnung der Altersgruppe kann hier herunter geladen werden.
Dieses Modul dient jedoch nur als Hilfsmittel zur Altersgruppenberechnung. Ob die errechnete Altersgruppe für die entsprechende Kategorie zugelassen ist, muss an Hand der Ausschreibungsbedingungen vom Teilnehmern überprüft werden.

Besondere Lernleistungen

Die Teilnahme an "Jugend musiziert" kann als besondere Lernleistung im Abitur gewertet werden. Die Handhabung in den jeweiligen Bundesländern ist unterschiedlich. Es empfiehlt sich, sich an die Schulen, Landesausschüsse und ggf. an die Kultusministerien der jeweiligen Länder zu wenden.

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