

Beste Interpretation des Werks einer Komponistin
Clara Schumann und Fanny Hensel-Mendelssohn werden gerne genannt, wenn belegt werden soll, dass es schon immer erfolgreiche Komponistinnen gegeben hat. Es ist jedoch unbestritten, dass die Gesellschaft seit je mit der Vorstellung Probleme hat, Frauen könnten genauso gut komponieren wie Männer. Mit dem Sonderpreis sollen Werke von Komponistinnen mehr ins Rampenlicht gerückt werden. Zu welcher Zeit die ausgewählten Komponistinnen gelebt haben, ist gleichgültig. Werke der Gegenwart sind ebenso willkommen wie Werke vergangener Jahrhunderte.
Qualifikation
Zu diesem Sonderpreis werden alle Ersten, Zweiten und Dritten Bundespreisträger eingeladen. Unabhängig von Epoche oder Stilistik können für diesen Sonderpreis Kompositionen von Frauen gespielt werden, vollständige oder auch nur teilweise Werke. Die Auftrittszeit beträgt zwischen 5 bis 15 Minuten. Zugelassen sind nur die Solisten und Ensemblebesetzungen, die im Bundeswettbewerb ausgezeichnet wurden. Änderungen in der Besetzung oder die Meldung von Teilen des Ensembles werden nicht akzeptiert.
Termin
Bis Ende Mai werden alle Preisträger ihre Einladung erhalten, verbunden mit der Bitte, die Teilnahme bis zum 20. Juni mit Angabe des Werkes zu bestätigen. "Jugend musiziert" muss sich eine Auswahl vorbehalten, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten in Freiburg überschreitet. Sie würde gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen.
Wochenende der Sonderpreise, 19.-21. September 2008, Freiburg
Deutscher Musikrat
gemeinnützige
Projektgesellschaft mbH
Bundesgeschäftsstelle
"Jugend musiziert"
Postanschrift:
Postfach 662205
81219 München
Hausanschrift:
Trimburgstr. 2
81249 München
Telefon: (089) 871002-0
Telefax: (089) 871002-90
eMail: jumu@musikrat.de



