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Ergebnisse WESPE 2009

52 Preisträger verzeichnet WESPE 2009 für die beiden Wochenenden in Münster und Freiburg. Wir gratulieren!  
Hier sind die Ergebnisse von WESPE 2009 als pdf zum Herunterladen.

Wir gratulieren allen Preisträger von WESPE 2009 und bedanken uns bei den Stiftern!

Beste Interpretation eines eigenen Werkes

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten stiftete den mit 3.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Eigenes Werk" an:

Jakob Encke (Violine)
aus Hannover,
Leonard Disselhorst (Violoncello) 
aus Kassel

für:
Leonard Disselhorst (1990)
Duo (2008)


Kolja Legde (E-Bass),
aus Ravensburg
Philipp Schlotter (Klavier),
aus Ravensburg

für:
Kolja Legde (1990)
Colchico

Anna Milukova (Sopran),
aus Karlsruhe
Elias Corrinth (Klavier/ Violine)
aus Karlsruhe

für:
Anna Milukova (1990),
Elias Corrinth (1990)
Drei Lieder nach Gedichten von Else Lasker-Schüler

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL)Die GVL ist die Verwertungsgesellschaft der ausübenden Künstler und der Tonträgerhersteller. Sie nimmt die so genannten Zweitverwertungsrechte für die Künstler und die Hersteller wahr, hierzu zählen die Sendung von Tonträgern im Rundfunk und die Wiedergabe in der Öffentlichkeit. Bis zu 5 % des jährlichen Verteilungsvolumens stehen für kulturelle Förderungsmaßnahmen und soziale Zwecke nach den vom Beirat verabschiedeten Richtlinien zur Verfügung. Seit Jahrzehnten unterstützt die GVL hiermit den Deutschen Musikrat bei seinen unterschiedlichsten Projekten. Wir freuen uns, dass sich der Deutsche Musikrat entschlossen hat, einen Teil dieser jährlichen Unterstützung für den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis "Beste Interpretation eines eigenen Werks“ zu verwenden, zeigt dies doch die besondere Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Zukunft der Musikwirtschaft.




Der Verband deutscher Musikschulen überreichte den mit 2.500 Euro dotierten Preis an das Schlagzeug-Ensemble

 

Martin Barth aus Meckenbeuren
Ralf Beer, Öpfingen
Artemij Bussovikov, Argenbühl
Lukas Grunert, Rostock
Severin Stitzenberger, Wangen
Michael Vogler, Meckenbeuren

für:
Martin Barth (1991)
Die gestohlene Form
(1) Allegro, (2) Andante, (3) Presto, (4) Maestoso, Allegro


Der Verband deutscher Musikschulen (VdM)
ist Fach- und Trägerverband der rund 950 öffentlichen Musikschulen in Deutschland, in denen über eine Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 35.000 Fachlehrkräften an bundesweit 4.000 Standorten im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Zu den Aufgaben der Musikschulen als öffentlichen Bildungseinrichtungen gehören die musikalische Grundausbildung, die Befähigung zum aktiven Musizieren und die Begabtenförderung. Der VdM sorgt für die Entwicklung und Qualitätssicherung der Musikschulen und wird als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe vom Bundesjugendministerium gefördert. Der VdM geht von einem breit angelegten musikalischen Bildungsverständnis aus, das nicht nur die Interpretation und Aufführung von Werken umfasst, sondern auch das schöpferische Schaffen in den Blick nimmt. Durch den Sonderpreis „Beste Interpretation eines eigenen Werkes" in Höhe von 2.500 Euro will der VdM das Interesse junger Menschen am Komponieren eigener Werke wecken und fördern.

 

Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes

Die Irino-Stiftung, mit Sitz in Tokio, überreichte den mit 1.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Zeitgenössische Musik" an das Schlagzeug-Ensemble

Morgan Belle aus Mohrkirch
Daniel Molzow
aus Bordesholm
Olaf Schulz aus Flensburg
Bao-Tin Van Conga aus Kiel

für:
Jo Sporck (1953)
Bomojanah. Ritornel op. 42

Irino-Foundation
Der 1921 in Wladiwostok geborene und 1980 in Tokio verstorbene Yoshiro Irino gehörte in Japan zu den renommierten Komponisten seiner Zeit. 1980 gründete die Witwe, Reiko Takahashi Irino gemeinsam mit anderen japanischen Komponisten die Irino-Stiftung mit Sitz in Tokio. Anlässlich des 33. Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" 1996 kooperierte die Irino-Stiftung erstmals mit "Jugend musiziert" und lud Bundespreisträger "Jugend musiziert" zu einer zweiwöchigen Jugendbegegnung an das Yoshiro Irino-Institute in Tokio ein. Der Jugendaustausch ist zu einer festen Einrichtung geworden, jährlichen finden die Treffen abwechselnd in Japan und Deutschland statt. 1996 erweiterte die Irino-Foundation die Kooperation, indem sie einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks stiftet. Der Preis wird jährlich verliehen und ist mit 1.500 Euro dotiert.

 



Den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Stadt Erlangen
erhalten:


Adam Tomaszewski (Klavier) aus Berlin
Philipp Wollheim (Violine) 
aus Berlin


für:
Witold Lutoslawski (1913-1994)
Subito

Alessandro Baticci (Querflöte) aus Milano

für:
Brian Ferneyhough (1943)
Carceri d’invenzione II b

Theo Plath (Fagott) aus Koblenz

für:
Heinz Holliger (1939)
Mathewmatics

Stefan Gögelein (Tuba) aus Freiburg

für:
Oystein Baadsvik (1966)
Fnugg Blue

Der "Erlanger Preis"Seit 1976 vergibt die Stadt Erlangen im Rahmen des Musikwettbewerbs "Jugend musiziert" den Sonderpreis "für die besten Interpretationen zeitgenössischer Musik", komponiert nach 1950. Die Initiative zu diesem Preis geht zurück auf Anregung des Erlanger Komponisten Werner Heider und des Nürnberger Komponisten Klaus Hashagen. Mit dieser Sonderwertung soll die Auseinandersetzung mit neuen Spiel- und Ausdrucksweisen sowie mit dem Erleben neuer Hörgewohnheiten gefördert und zur Interpretation von zeitgenössischer Musik ermutigt werden. Seit 1980 wird der Preis, der inzwischen die Bezeichnung "Erlanger Preis" trägt und mit 2.500 Euro dotiert ist, jährlich an Erste Bundespreisträger und -preisträgerinnen vergeben.

 

Den mit 1.500 Euro dotierten Sonderpreis von ZONTA International erhalten die Musikerinnen

Elisabeth Gebhardt (Violine)
aus Halle
Julia Hermanski (Klavier) 
aus Lohne-Wietmarschen


für:
Wolfgang Rihm (1952)
Hekton


Frederike Hambach (Querflöte) aus Berlin


für:
Karlheinz Stockhausen (1928-2007)
Flautina

ZONTA International / Union deutscher ZONTA Clubs
Zonta International ist eine Service-Organisation in der sich berufstätige Frauen aus 68 Ländern zusammengeschlossen haben, um weltweit für die Gleichstellung der Frau einzutreten. Seit über 20 Jahren fördert die Union deutscher Zonta Clubs hochbegabte Musikerinnen. Alljährlich wird der Zonta Musikpreis an professionelle Solistinnen, Kammermusikensembles,  Dirigentinnen und Komponistinnen vergeben. Bei der Auswahl  der Preisträgerinnen arbeitet Zonta mit dem Deutschen Musikrat zusammen. Auf der Ebene der musikalischen Jugendförderung vergibt die Union seit 2002 den Zonta Musikpreis beim  Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" an Preisträgerinnen oder Preisträger-Ensembles für die herausragende Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. Der Zonta-Musikpreis in Höhe von 1.500 Euro ist verbunden mit einem Konzertauftritt.

 

 

Beste Interpretation eines Werks der Klassischen Moderne

Die Berthold Hummel Stiftung überreichte den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis an:

Raphael Bürkle (Orgel),
aus Ortenberg

für:
Olivier Messiaen (1908-1992)
L'ascension
(1) Majesté du Christ demandant sa gloire à son Père,
(2) Alléluias sereins d'une âme qui desire le ciel,
(3) Transports de joie d'une âme devant la gloire du Christ qui est la sienne

Jan Vorrath (Klavier) aus Köthen
und Lisa-Marie Schneider (Klavier) aus Langenbogen

für:
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Concertino a-moll op. 94

Martin Fuchs (Gitarre),
aus Ettlingen

für:
Leo Brouwer (1939)
Etudes simples
(1) Movido, (2) Lento, (3) Rapido, (4) Comodo, (5) Allegretto, (6), (7), (8), (9), (10)

Die Bertold Hummel Stiftung wurde nach dem Tod des Komponisten Bertold Hummel (1925-2002) im Jahr 2003 gegründet. Die sechs Söhne des Komponisten sowie die Rechtsnachfolgerin Inken Hummel sind Gründer und Gesellschafter der Stiftung. Die Bertold Hummel Stiftung fördert die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses von Bertold Hummel und unterstützt alle Maßnahmen, die dem Verständnis der Person Bertold Hummel, seiner Werke und seinem Wirken als wichtiger Repräsentant des Deutschen Kulturlebens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dienen. Weiter hat sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht, kulturelle Veranstaltungen zu fördern, die das Werk Bertold Hummels in das Zentrum ihrer Programmgestaltung stellen, sowie jungen Komponisten ein Forum zu geben und jungen Menschen das Verständnis für moderne klassische Musik zu vermitteln. Die letztgenannten Ziele verfolgt "Jugend musiziert - WESPE" in vorbildlicher Weise. Die Bertold Hummel Stiftung stellt dafür einen Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro zur Verfügung.

 


Den mit 2.500 dotierten Sonderpreis der Hindemith Stiftung erhielten:

Cora-Marina Jordache (Violine), aus Fürstenfeldbruck
Michael Nicotra (Klavier),
aus Landsberg am Lech

für:
Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate Es-dur op. 11,1
(1) Frisch,
(2) Im Zeitmaß eines langsamen, feierlichen Tanzes

Sander (Viola) und Anne-Lynn Stuart (Klavier) aus Wunstorf

für:
Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate F-dur op. 11,4
(1) Fantasie. Ruhig,
(2) Thema mit Variationen. Ruhig und einfach, wie ein Volkslied,
(3) Finale mit Variationen. Sehr lebhaft.

Die Fondation Hindemith, dank dem Willen von Paul Hindemiths Witwe Gertrud 1968 ins Leben gerufen, hat ihren Sitz in Blonay (Schweiz), Wohnort des Komponisten während der letzten zehn Jahre seines Lebens. Die Stiftung widmet sich der Bewahrung und der Verbreitung des kulturellen Vermächtnisses, das in dem musikalischen und literarischen Nachlass von Paul Hindemith vorliegt, setzt sich für die Pflege und Verbreitung seiner Werke ein und möchte das Verständnis für seine Kunst wecken. Sie bemüht sich, im Geiste Paul Hindemiths vor allem auch die zeitgenössische Musik zu fördern und zu pflegen und unterstützt oder veranlasst wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiete der Musik. Die Stiftung realisiert ihren Zweck zum großen Teil durch Ihre beiden Institutionen: das Hindemith-Musikzentrum in Blonay, eine Begegnungsstätte für Musiker, und das Hindemith-Institut Frankfurt, eine wissenschaftliche Forschungsstätte, die auch das Hindemith-Archiv betreut. Für die „Beste Interpretation eines Werks der Klassischen Moderne“ stellt die Hindemith Stiftung einen Preis in Höhe von 2.500 Euro bereit.

Beste Interpretation eines für "Jugend musiziert" komponierten Werkes

Den mit 1.500 dotierten Sonderpreis des Deutschen Musikverleger-Verbandes erhielten

Johanna Wundling (Violine) aus Nürnberg
und Fee Blumenthaler (Klavier) aus  Nürnberg

für:
Volker Blumenthaler (1951)
Furia Raddoppiata. Concertino a due (2008)

Deutscher Musikverleger-Verband (DMV)

Die Entstehungsgeschichte des heutigen Deutschen Musikverleger-Verbandes e.V. geht auf das Jahr 1829 zurück, als sich 16 deutsche Musikalienhändler zu einem "Verein der Musikverleger gegen musikalischen Nachdruck" in Leipzig zusammenfanden.
Seit dieser Zeit gibt es den berufsständischen Zusammenschluss der Musikverleger aus dem gesamten Bundesgebiet, der heute mehr als 400 Musikverlage umfasst. Waren es früher vor allem Urheberrechtsfragen und Probleme des reinen Notengeschäfts, so erstreckt sich das Aufgabenfeld des DMV im Zuge des technischen Fortschritts heute auch auf Rundfunk- und Tonträgerfragen, Internet und Fernsehen, die Verwertungsgesellschaften, die Beteiligungen an internationalen Messen, Rechts- und Steuerfragen. Der DMV stiftet darüber hinaus drei bedeutende Preise: den "Deutschen Musikpreis" für herausragende Künstler, den Preis für das Beste Konzertprogramm der Saison und den Deutschen Musikeditions-Preis "Best Edition" für Notenausgaben und Musikbücher mit hervorragender Qualität. Für die beste Interpretation eines für "Jugend musiziert" komponierten Werks stellt der DMV einen Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro bereit.

 

Die Sparkasse Freiburg überreichte ihren mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis in zwei Kategorien. In der Kategorie „Für Jugend musiziert" komponiertes Werk" erhielt ihn

Antonia Schmidt (Klarinette)
aus München

für:
Gregor Mayrhofer (1987)
Wenn Katzen mit Herbstwetter spielen
Adagio

In der Kategorie „Werk der zeitgenössischen Musik" erhielten ihn
Pauline Floreani (Querflöte)
aus Drusenheim

für:
Toru Takemitsu (1930-1996)
Voice

Malte Schützendübel (Gitarre)
aus Karlsruhe

für:
Uros Rojko (1954)
Chitón (Pst!)

Verena Chen (Violine) aus Hamburg und Marie Rosa Günter (Klavier) aus Lucklum

Für:
Luciano Berio (1925-2003)
Due Pezzi
(2) Quasi allegro, alla marcia


Die Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau
ist unter den Finanzdienstleistern mit einer Bilanzsumme von rund 5,25 Milliarden Euro das größte selbständige Kreditinstitut in der Region. Damit tragen wir auch die Verantwortung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung vor Ort. Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut sehen wir uns beidem gleichermaßen verpflichtet. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns auch für gesellschaftliche Belange in unserer Region einsetzen und das Gemeinwohl aus unseren Erträgen fördern. Dazu gehört nicht zuletzt die Förderung von Kunst und Kultur. Der Wettbewerb "Jugend musiziert" repräsentiert in eindrucksvoller Weise Nachwuchsförderung und Spitzenleistung. Für die beste Interpretation einer Uraufführung stellt die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau einen Sonderpreis von 2.000 Euro zur Verfügung.

Beste Interpretation eines Werks einer Komponistin

Den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erhielten

Tabea Debus (Blockflöte) aus Münster

für:
Dorothée Hahne (1966)
Commentari III

Das Schlagzeug-Ensemble
Kai Fassbinder aus Schramberg
Andreas Hess
aus Fluorn-Winzeln
Elias Rohrer
aus Waldmössingen

Für:
Karen Ervin (1943-2004)
Three-Play

Annette Fabriz (Orgel)
aus Weinstadt

Für:
Jeanne Demessieux (1921-1968)
Te Deum op. 11

Marc Christian Gruber (Horn)
aus Hünxe
und Yun-Ting Hung (Klavier)
aus Düsseldorf

für:
Jane Vignery (1913-1974)
Sonate op. 7
(2) Lento, (3) Allegro

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Bundesregierung misst der musikalischen Jugendbildung eine hohe Bedeutung bei. Von den rund 7,5 Millionen Euro, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Förderung kultureller Jugendbildung zur Verfügung stellt, fließen über 40 Prozent in die musikalische Jugendbildung. Das integrierte Fördermodell "Jugend musiziert", zu dem auch der Deutsche Kammermusikkurs, das Bundesjugendorchester, das Bundesjazzorchester und die Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ gehören, wird mit über 1 Mio. Euro jährlich gefördert.
Da das Bundesministerium sich besonders für eine moderne Gleichstellungspolitik einsetzt und die Chancen von Frauen in allen Bereichen verbessern möchte, stiftet es einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werks einer Komponistin in Höhe von 3.000 Euro.

Beste Interpretation eines Werks der „Verfemten Musik“

Die Stadtwerke Schwerin stifteten ihren mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis

Claudia Roick (Sopran),
aus Schwerin
und Justus Barleben (Klavier) aus Rugensee

für:
James Simon (1880-1944)
Drei Chinesische Lieder nach Texten von Li-Tai-Po op. 10
(1) Die geheimnisvolle Flöte: „An einem Abend“
(2) In der Fremde: „In fremdem Lande lag ich.“
(3) Die rote Rose: „Am Fenster saß“

und für:
Erich Zeisl (1905-1959)
Aus „Sieben Lieder“
(1) „Vor meinem Fenster“
(4) Der Fiedler: „Ein Spielmann auf seiner Geige strich“
(7) Die fünf Hühnerchen: „Ich war mal in dem Dorfe“

Annette Fabriz (Orgel)
aus Weinstadt

für:
Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate Nr. 1
(1) Mäßig schnell – Lebhaft
(2) Sehr langsam - Phantasie: frei - Ruhig bewegt

Zum Engagement der Stadtwerke Schwerin

Der „Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes der Verfemten Musik" in Höhe von 2.000 Euro, wird von der Landeshauptstadt und den Stadtwerken Schwerin gestiftet. Seit 2001 veranstaltet die Jeunesses Musicales Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin das internationale Instrumental- und Gesangsfestival „Verfemte Musik“. Der Grundgedanke - die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft zu stärken - und sowohl kulturell bildend als auch kulturpolitisch tätig zu sein, hatte die Stadtwerke Schwerin von Anbeginn dazu bewogen, das Festival als Mitveranstalter zu unterstützen. In der Stiftung des Sonderpreises bei WESPE sehen die Stadtwerke Schwerin eine gelungene Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.

 

Sonderwertung: Klassikpreis

Den mit 6.000 Euro dotierten "Klassikpreis", den die Stadt Münster und der Westdeutsche Rundfunk gemeinsam stiften, und mit dem ein Konzertauftritt in der Kammermusikreihe "Junge Meister" des Konzertbüros Schoneberg am 6. Dezember 2009 im Erbdrostenhof Münster verbunden ist, erhielten

das Klavier-Duo
Yuhao Guo, Köln und Mark Kantorovich, beide aus Köln
für: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate D-dur, KV 448

Nadège Rochat (Violoncello) aus Köln
und Quoc-Vinh Nguyen (Klavier) aus Erfstadt
für: Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr. 3 in A-dur op. 69



Stadt Münster/ Westdeutscher Rundfunk

Seit 20 Jahren fördern die Stadt Münster und der WDR die Auseinandersetzung mit einem ganzen mehrsätzigen Werk der Wiener Klassik. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird von beiden Institutionen zu gleichen Teilen vergeben. Beim „Klassikpreis“ stehen der Grad der künstlerischen Durchdringung und die interpretatorische Leistung im Vordergrund, das Durchhalten eines Spannungsbogens über vier Sätze einer klassischen Sonate erfordert eine besondere Qualifikation. Kein Wunder also, dass so manche Klassikpreisträgerin eine interessante Karriere "hingelegt" hat.

 

Gastgeberstädte und Partner von WESPE

mehr!klang freiburg
das ist das Ergebnis einer regen Diskussion und gemeinsamen Konzeptionsarbeit, die von einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, dem Netzwerk Neue Musik, angestoßen wurde. Dieser Prozess hat in Freiburg eine Vielzahl von Neue-Musik-Institutionen auf neue Weise zusammengeführt. Gemeinsam haben sie an die Selbstverantwortung vieler Beteiligter und die Verantwortungsbereitschaft der Stadt erfolgreich appellieren können. Das entstandene Netzwerk wird die Mitstreiter für Neue Musik künftig immer wieder zu einem großen Ensemble der Ensembles verbinden, das gemeinsam Neues konzipiert, anstößt, aufführt, zur Diskussion stellt – in Werk und Wiedergabe, Programmkonzept und Vermittlung. Den Startschuss gab im Juni 2008 das erste Festival für Neue Musik, die nächsten Veranstaltungen im Rahmen von mehr!klang Freiburg sind in Planung. 

Zu Gast in Freiburg
Von der Sonne verwöhnt, aufgeweckt und voller Lebensfreude – so empfängt Freiburg seine Gäste. In der Universitätsstadt treiben Tradition und Innovation einen ständigen Entwicklungsprozess voran. Die 1457 gegründete Universität, die Musik- und weitere Hochschulen, die Solarforschung, das Münster, die Museumslandschaft und vieles mehr tragen zum Wissenschafts- und Kulturstandort erster Güte bei.
Einen exzellenten Ruf genießt die Kulturstadt Freiburg insbesondere als Stadt der Musik. International renommierte Ensembles wie das Freiburger Barockorchester und das ensemble recherche, das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und das Philharmonischen Orchester Freiburg prägen das Musikleben der Stadt ebenso wie die Hochschule für Musik, das  Experimentalstudio des SWR, die  Musikschule, die Jazz & Rock Schule, hochrangige Chöre, Musikvereine sowie  Konzerte und Festivals aller Genres. 2006 war Freiburg Gastgeber für den 43. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Beim „Wochenende der Sonderpreise“ verleiht die Stadt den „Sonderpreis der Stadt Freiburg, gestiftet von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau“ für die beste Interpretation einer Uraufführung


Hochschule für Musik Freiburg/ University of Music

Im Jahre 1946 wurde die Hochschule als städtische Einrichtung gegründet und zwei Jahre später als staatliche Hochschule weitergeführt. Ihr Profil war von Anfang an auf die Kernkompetenz im Bereich der tradierten Musikberufe ausgerichtet. Als Ausbildungseinrichtung für die gesamte Palette der rein musikalischen Berufsfelder gehört sie sicherlich nicht nur zu den renommiertesten, sondern auch zu den größten Musikhochschulen in Deutschland. Mit ca. 450 Veranstaltungen gehört auch die Vermittlung von Podiumserfahrung an die Studierenden durchaus zum Profil der Freiburger Musikhochschule.
Die Musikhochschule hat seit ihrer Gründung talentierte Studienbewerber aus aller Welt angezogen. Nach dem Studium haben viele von ihnen führende Positionen im Musikleben ihrer Herkunftsländer übernommen, so dass der ausgezeichnete Ruf der Hochschule in alle Welt getragen wurde und wird. Zu den bekanntesten Absolventen gehören sicherlich Hildegard Behrens und Fritz Wunderlich. Unter den Lehrenden befanden sich so herausragende Instrumentalisten und Pädagogen wie Aurèle Nicolet, Ulrich Koch, Wolfgang Marschner, Ludwig Doerr, Carl Seemann, Edith Picht-Axenfeldt, Heinz Holliger.


Zu Gast in Münster

Münster hat vieles zu bieten - neben Stadtgeschichte, historischer Altstadt und westfälischem Frieden ist die freie Kulturszene und die Museumslandschaft einzigartig und überregional bekannt.
So bietet Münsters historische Altstadt nicht nur eine geschlossene Kulisse eindrucksvoller Bauten, sondern auch unverwechselbare Veranstaltungen und hochwertige Einkaufsangebote. Moderne Architektur, zeitgenössische Skulpturen, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das Graphikmuseum Pablo Picasso und das Museum für Lackkunst sind hier zu finden. Ein weiteres Kulturareal ist der "Kreativkai" am Hafen mit Wolfgang-Borchert-Theater, Hot Jazz Club und vielfältiger Gastronomie- und Clubszene.
Spannende Freizeiterlebnisse garantieren Allwetterzoo, Aasee und weitere Attraktionen wie Ballonfahrten und das internationale Drachenfest im Naherholungsgebiet Aasee. Als feste Programmpunkte laden das "Eurocityfest", die Weihnachtsmärkte in historischer Stadtkulisse sowie der Send (große Stadtkirmes dreimal jährlich) und das internationale Reitturnier "Turnier der Sieger" vor dem Schloss zum Erleben ein.

Westfälische Schule für Musik
Die Westfälische Schule für Musik –1919 als eine der ersten Musikschulen des Landes gegründet – ist als öffentliche, von der Stadt getragene Institution der Breitenförderung verpflichtet. Mit rund 3.000 Musikschülern, 140 Fachlehrkräften, Unterricht in rund 30 vokalen und instrumentalen Fächern, der flächendeckend an 50 Einrichtungen im Stadtgebiet erteilt wird, gehört sie zu den größten und erfolgreichsten Musikschulen des Landes. Nicht nur Kinder und Jugendliche nutzen das breite Angebot der Musikschule, verstärkt richtet sich das Angebot auch an Studenten und Berufstätige, die sich mit Musik auseinandersetzen möchten. Besonderes Augenmerk setzt die Westfälische Schule für Musik auf das Ensemblespiel: Neben den hauseigenen Jazzcombos, dem Jungen Streichorchester, diversen Kammermusik-Gruppen und Chören hat die intensive Ensemblearbeit mittlerweile regelrechte "Renommierorchester" hervorgebracht: Das Westfälische Junge Barockensemble, das Westfälische Jugendsinfonieorchester, das Salonorchester und die Big Band erhalten Einladungen aus aller Welt.
Wie eng und fruchtbar die Verbundenheit der Westfälischen Schule für Musik mit dem Kulturleben der Stadt ist, zeigen nicht zuletzt die zahlreichen Kooperationen mit anderen städtischen Einrichtungen und  den neun Partnerstädten Münsters in aller Welt.

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"Jugend musiziert"
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Tel: (089) 87 10 02-0
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