Ausblick: „Jugend musiziert“ 2021

Liebe Teilnehmende, Lehrkräfte, Eltern und Verantwortliche in den Ausschüssen und Beiräten,

„Jugend musiziert“ soll 2021 trotz Corona-Pandemie stattfinden, und zwar mit allen geplanten und ausgeschriebenen Kategorien,  auch wenn noch nicht absehbar ist, unter welchen konkreten Rahmenbedingungen das möglich sein wird.   

Die größten Herausforderungen stellen die Kategorien dar, bei denen zwangsläufig bzw. eventuell der derzeit geltende Mindestabstand von 1,50m zwischen zwei (nicht verwandten oder in einem Haushalt lebenden) Teilnehmer*innen nicht gewahrt werden kann: „Klavier vierhändig oder an zwei Klavieren“ und „Schlagzeug-Ensemble“. Dennoch ist geplant, dass auch diese beiden Kategorien 2021 stattfinden.

Jeder ausführende Veranstalter von Wettbewerben auf Regional-, Landes- und Bundesebene plant und organisiert den jeweiligen Wettbewerb selbstständig und unter Wahrung der individuell geltenden, mit dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort abzustimmenden Corona-Bestimmungen. Da in jedem Bundesland eigene Corona-Bestimmungen gelten, können die Hygiene-Konzepte für die Regional- und Landeswettbewerbe von „Jugend musiziert“ ggf. voneinander abweichen.

In manchen Regionen könnte es möglich sein, dass auch zwei nicht verwandte und nicht in einem Haushalt wohnende Teilnehmer*innen in der Kategorie „Klavier vierhändig“ an einem Instrument spielen dürfen - etwa, weil sie in einem Klassenverbund gemeinsam die allgemeinbildende Schule besuchen -, während das in anderen Regionen vom zuständigen Gesundheitsamt oder der Räumlichkeit, in der die Wertungsspiele durchgeführt werden sollen, nicht freigegeben wurde.

Zum aktuellen Zeitpunkt würde der Bundeswettbewerb  „Jugend musiziert“ in den Kategorien „Klavier vierhändig oder an zwei Instrumenten“ nur Verwandten oder Personen aus einem Haushalt das Musizieren an einem Instrument gestatten. Alle anderen müssten an zwei Instrumenten spielen. Es könnten sowohl Kompositionen für zwei Klaviere, als auch vierhändige Stücke für ein Klavier an zwei Instrumenten gespielt werden. Falls die Corona-Bestimmungen beim Bundeswettbewerb, der in neun Monaten stattfindet, allen Teilnehmer*innen das Musizieren an einem Instrument ermöglicht, kann beim Bundeswettbewerb gewählt werden, ob man an einem oder zwei Instrumenten spielen möchte. In jedem Fall würden beim Bundeswettbewerb beide Varianten gleich bewertet.

Dass das Musizieren an zwei Instrumenten weder die künstlerisch wertvollere Variante darstellt, noch die Probe-Realität in den Musikschulen oder Haushalten, ist klar. Die organisatorischen Vorgaben angesichts von Corona müssen  in diesem Fall allerdings stärker sein als musikalische Kriterien.

Es scheint derzeit gesichert, dass die Wertungsspiele von „Jugend musiziert“ 2021 wie gewohnt (also live) stattfinden - wobei das Pandemiegeschehen natürlich nicht voraussehbar ist und ein weiterer Lock-Down den Planungen jederzeit ein jähes Ende bescheren kann. Ob bei den Wertungsspielen die Anwesenheit von Eltern, Lehrkäften oder Publikum zugelassen werden kann, Beratungsgespräche in persönlicher oder alternativer Form angeboten werden können / müssen und Abschlusskonzerte möglich sind, wird jeder Regionalwettbewerb im Vorfeld mit ausreichend Vorlaufzeit kommunizieren. Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Regionalwettbewerb.

Wie in der Ausschreibung 2021 in den Teilnahmebedingungen (unter VI.15) kommuniziert, behalten sich die ausführenden Wettbewerbsveranstalter für den Fall, dass eine Pandemie (z.B. Covid-19) zum Zeitpunkt des betroffenen Wettbewerbs eine Durchführung in gewohnter Weise nicht zulässt, vor, die Wertungsspiele abzusagen, zu verlegen, oder, soweit möglich, in alternativer Form durchzuführen. Mit der Anmeldung wird eine solche Entscheidung von den Teilnehmenden, ihren Eltern und Lehrkräften akzeptiert.

Auch wenn Corona alle vor neue Herausforderungen stellt und auch die Planung und Organisation von „Jugend musiziert“ herausfordert, soll „Jugend musiziert“ 2021 stattfinden - wir freuen uns darauf!

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