Wege aus der Mainstream-Falle

Beim Wettbewerb WESPE in Münster konzertieren Bundespreisträger*innen

"Jugend musiziert" um hochdotierte Sonderpreise,

WESPE, der exklusive Wettbewerb, an dem sich ausschließlich 1. und 2. Bundespreisträger*innen "Jugend musiziert" beteiligen können, lädt dieses Jahr vom 20. bis 22. September nach Münster ein. In acht Kategorien konzertieren die Nachwuchsmusiker*innen um Geldpreise im Gesamtwert von 26.000 Euro, ausgelobt von elf angesehenen Stiftungen, die so für die Attraktivität von WESPE sorgen.

Zum Wettbewerb WESPE – dem WochenEnde der SonderPreisE - sind Besucher*innen herzlich eingeladen, die Wertungsspiele sind öffentlich und kosten keinen Eintritt. Mit den Wettbewerben im Institut für Musikwissenschaft der Universität Münster, in der Musikhochschule Münster und in der Westfälischen Schule für Musik beginnt WESPE am Freitag, 20. September ab 14:30 Uhr. Die Wettbewerbe werden am Samstagvormittag fortgesetzt. Das Abschlusskonzert der WESPE-Preisträger*innen 2019 findet am Samstag, 21. September, 20 Uhr im Franz-Hitze-Haus statt.

Da auch der traditionsreiche „Klassikpreis“, den die Stadt Münster und der WDR seit beinahe 30 Jahren für die „Beste Interpretation eines Werks der Wiener Klassik“ ausloben, im Rahmen von WESPE ausgespielt wird, erwartet Interessierte am Sonntag, 22. September ein letztes Highlight im Großen Saal der Musikhochschule: Dort stellen sich die „Klassikpreisträger“ 2019 in einer Matinee noch einmal der Öffentlichkeit vor.

Konzertkarten für die beiden Abschlusskonzerte jeweils zu 15,00 € (ermäßigt 10,00€) an der Konzertkasse.

Mit WESPE setzt "Jugend musiziert" seit nunmehr zwölf Jahren neue Initiativen und Schwerpunkte. Im Bundeswettbewerb geht es zu Recht darum, sich als der beste Instrumentalist, als die beste Instrumentalistin seiner Altersstufe zu beweisen, hierfür wirkungsvolle Stücke zu wählen und das Repertoire so zusammen zu stellen, dass man mit Virtuosität, mit schönem Ton und Ausdrucksfähigkeit glänzen kann. Bei WESPE sind die Musiker*innen gefordert, das instrumentale Können in den Dienst der Musik zu stellen, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und sich einem noch nicht aufgeführten, weniger bekannten oder besonders schwierig zu interpretierenden Werk zu widmen.

Prof. Ulrich Rademacher, der Vorsitzende von "Jugend musiziert", beschreibt die Absicht von WESPE so: „Der Klassikpreis, Jumu open und die Preise für die beste Interpretation eines selbst komponierten, eines zeitgenössischen oder speziell für "Jugend musiziert" komponierten Werkes, eines Werkes einer Komponistin, der Verfemten Musik oder der klassischen Moderne haben eines gemeinsam: Sie bilden das kreative Zentrum von "Jugend musiziert". Die jungen Menschen, die sich einer dieser Herausforderungen stellen, haben sich als suchende, forschende, eigenständige, kreative Musiker*innen auf den Weg gemacht. Mit WESPE erweitert "Jugend musiziert" seit Jahren unsere Horizonte, nicht nur in Sachen Qualität des Handwerks, des Werkverständnisses und der Bühnenpräsenz, sondern auch in Sachen Vielfalt und Zukunft.“

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