Deutscher Kammermusikkurs "Jugend musiziert" 2018 - die Dozenten

Als Dozenten für den Deutschen Kammermusikkurs "Jugend musiziert" 2018 wurden Persönlichkeiten des internationalen Konzertlebens und ausgewiesene Experten berufen. 

Prof. Hans-Peter Stenzl, Klavier und Kursleitung


(Hochschule für Musik und Theater Rostock und Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

Hans-Peter Stenzl, der künstlerische Leiter des Deutschen Kammermusikkurses 2018, ist ein deutscher Pianist, der v.a. im Klavierduo mit seinem Bruder Volker eine beachtliche internationale Karriere aufgebaut hat.

Hans-Peter und Volker Stenzl haben sich zu einem Inbegriff für außergewöhnliche musikalische Intelligenz und Klavierduospiel auf höchstem Niveau entwickelt. Die "Freiheit eines Solisten mit vier Händen" sowie das nuancenreiche Ausleuchten der komplexen Partituren bis in die feinsten Verästelungen hinein sind ihre Markenzeichen. Studiert haben die Stenzls in Stuttgart, Frankfurt und London (Konzertexamen solo und Duo mit Auszeichnung) bei Renate Werner, Herbert Seidel, Frank Wibaut, Hamish Milne, Stephen Kovacevich und Alfred Brendel. Wichtige künstlerische Impulse erhielten sie außerdem von Bruno Canino und Norbert Brainin.

Ihre internationale Karriere begann mit Preisen bei elf nationalen und internationalen Musikwettbewerben, u.a. 1986 ARD/München, 1989 Deutscher Musikwettbewerb und Dranoff/Miami. 1991 gaben sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. Seither sind sie zu Gast gewesen in vielen Ländern Europas, in Afrika, Nord- und Südamerika, Japan, China und Hongkong.

Sie sind bei namhaften Musikfestivals aufgetreten und in großen Konzertsälen wie Royal Festival Hall London, Wigmore Hall London, Merkin Concert Hall New York, Nichols Concert Hall Chicago, Lincoln Theatre Miami, Suntory Hall Tokyo, Cultural Centre Hong Kong, Philharmonic Hall Guangzhou, Philharmonie Berlin, Konzerthaus Berlin, Frauenkirche Dresden, Tonhalle Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie Köln, Herkulessaal München, Gasteig München, Liederhalle Stuttgart, Salle Gaveau Paris, Stefaniensaal Graz, Centro culturale San Michele Rom, Philharmonie Bratislava, Ateneul Bukarest, Kolarac Belgrad,  Philharmonie Belgrad, Manoel Theatre Malta, International House of Music Moskau, Philharmonie St. Petersburg, Philharmonie Nishnij Novgorod, Orgelsaal Arhangelsk, Philharmonie Ufa, Oper Kairo, Oper Alexandria, Teatro Teresa Careno Caracas und v.a.

Bedeutende Dirigenten haben Hans-Peter und Volker Stenzl als Solisten eingeladen: Helmuth Rilling, Karl Anton Rickenbacher, Konrad Latte, Gerd Albrecht, Neal Stulberg, Wojciech Rajski, Max Pommer, Rodolfo Saglimbeni, Yordan Kamdzhalov, Wolf-Dieter Hauschild, Wolfgang Schäfer, Hans Michael Beuerle, Hartmut Haenchen, Daniel Raiskin, Wayne Marshall, Martin Fischer-Dieskau, Thomas Hengelbrock, Hans-Christoph Rademann, Gustavo Dudamel u.a.

Vielbeachtete CD-Aufnahmen, Rundfunk-und Fernsehproduktionen dokumentieren die stilistische Bandbreite der Stenzls an einem und an zwei Klavieren.
Musikalisch-literarische Programme, u.a. mit Karl Michael Vogler, Hans Clarin, Loriot, Nina Petri, Gisela Schneeberger, Bernt Hahn, Roger Willemsen und Stefan Fleming, runden das Profil des Duos ab.
Als renommierten Pädagogen ist es Hans-Peter und Volker Stenzl ein besonderes Anliegen, junge Pianisten und Klavierduos zu individuellen, selbständigen Künstlerpersönlichkeiten zu erziehen. An der hmt Rostock bekleiden sie die weltweit erste Professur für Klavierduo, außerdem leiten sie Klavierklassen (solo und Duo) an den Musikhochschulen in Stuttgart (Hans-Peter) und Trossingen (Volker). Sie haben zahlreiche internationale Preisträger ausgebildet, etliche ihrer ehemaligen Studenten sind selbst schon Hochschullehrer.
Meisterkurse und Jurytätigkeiten im In- und Ausland ergänzen die Aktivitäten von Hans-Peter und Volker Stenzl, die 1996 zu "Associates of the Royal Academy of Music London" ernannt wurden.


Prof. Jonathan Aner, Klavier

(Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main)


Der israelische Pianist Jonathan Aner trat mit führenden Orchestern Israels auf, u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. Er gewann Preise bei zahlreichen internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerben, u.a. in Melbourne, Florenz, Senigallia, Dortmund, Berlin, Weimar und beim Europäischen Kammermusikwettbewerb in Frankreich. Des Weiteren bildet der „Kammermusiker par excellence“ (Frankfurter Rundschau) das Oberon Trio, sowie das Duo Brillaner mit der Klarinettistin Shirley Brill. Er musizierte ferner mit der Bratschistin Tabea Zimmermann, den Geigern Antje Weithaas, Guy Braunstein und Daishin Kashimoto, mit dem Ariel Quartett, Vogler Quartett und dem Quatuor Terpsycordes zusammen und konzertierte beispielsweise in der Berliner Philharmonie, im Carnegie Hall in New-York, im Oriental Arts Center in Shanghai, in der Tonhalle Zürich, im Auditorium du Louvre in Paris, beim Bergen International Festival, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Festival Radio France, Rheingau Musikfestival, Bachfest Leipzig und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Jonathan Aner bei Arie Vardi an der Musikhochschule Hannover und Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck sowie am New England Conservatory in Boston. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von den Pianisten Murray Perahia und András Schiff.

Von 2010 bis 2017 bekleidete Jonathan Aner eine Professur für Klavierkammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit 2017 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main inne.


Prof. Shirley Brill, Klarinette

(Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin)

Shirley Brill trat als Solistin mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, den Münchner Symphonikern und dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag. Sie ist Siegerin des Concours de Genève 2007. Regelmäßig ist sie zu Gast bei Musikfestivals wie BBC Proms, Schubertiade, Heimbach (Spannungen) oder dem Jerusalem International Chamber Music Festival. Sie musizierte zusammen mit Musikern wie Daniel Barenboim, Sabine Meyer, Tabea Zimmermann, Emmanuel Pahud, Janine Jansen, Jan Vogler und dem Jerusalem String Quartet. Ab 2012 war Shirley Brill Gastprofessorin an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin. 2016 folgte eine Lehrtätigkeit an der Barenboim-Said Akademie.

 


Melanie Diener, Gesang

(Staatstheater Stuttgart – Oper)

Mit den großen Partien aus den Opern von Richard Wager und Richard Strauss machte sich Melanie Diener international einen Namen. Nicht nur ihr außergewöhnlich schön timbrierter Sopran, sondern auch ihre intensive dramatische Darstellungskraft ließen sie zu einer der gefragtesten Sängerinnen an den internationalen Opern- und Konzerthäusern werden. Ihr Opernrepertoire umfasst große Wagner-Rollen wie Isolde („Tristan und Isolde“), Elsa („Lohengrin“) und Elisabeth („Tannhäuser“), Strauss-Heldinnen wie Feldmarschallin („Der Rosenkavalier“), Ariadne („Ariadne auf Naxos“) und Chrysothemis („Elektra“) aber auch Partien wie Leonore („Fidelio“), Agathe („Der Freischütz“), Katja („Katja Kabanova“), Ursula („Mathis der Maler“) und Ellen Orford („Peter Grimes“). Engagements führten sie unter anderem an die Opernhäuser in München, Hamburg, Dresden, Wien, Amsterdam, Helsinki, Warschau, London, Paris, Rom, Moskau, New York, Washington, Toronto, Bogotá und Tokio.

Nachdem sie als Fiordiligi große Erfolge bei Aufführung am Londoner Royal Opera House, am Pariser Palais Garnier, an der New Yorker Metropolitan Opera sowie in Ferrara, Dresden und Zürich feiern konnte, gab sie 1999 ihren viel beachteten Einstand als Elsa bei den Bayreuther Festspielen. Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren die Titelpartie in „Katja Kabanova“ an der Berliner Lindenoper und Ellen Orford in Brittens „Peter Grimes“ an der Wiener Staatsoper. Sowohl von Publikum als auch von Kritikern begeistert aufgenommen wurde ihre berührende Interpretation der Ursula in Hindemiths „Mathis der Maler“ an der Opéra Bastille in Paris. Zuletzt konnte sie mit einer eindringlichen Interpretation als Marschallin an der Oper in Helsinki und am Bolshoi Theater in Moskau überzeugen. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Isolde an der Canadian Opera in Toronto, eine Partie mit der sie auch an der Opéra national du Rhin in Straßburg erfolgreich war.

Auch auf dem Konzertpodium und als Liedinterpretin ist Melanie Diener ein gefragter Gast. Ihre große Musikalität, ihr Einfühlungsvermögen und ihre dramatische Gestaltung wird von musikalischen Leitern hoch geschätzt. Sie arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Claudio Abbado, Philippe Jordan, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Michael Gielen, Bernard Haitink, Marek Janowski, Simone Young, Kent Nagano, Lorin Maazel und Franz Welser-Möst zusammen. Engagements führten sie zu zahlreichen Festivals, darunter die Berliner Festwochen, das Lucerne Festival, die Salzburger Festspiele, die Richard-Strauss-Wochen in Garmisch-Partenkirchen, die Wiener Festwochen und das Tanglewood Festival.


Prof. Maria-Elisabeth Lott, Violine

(Hochschule für Musik Detmold)

Seit ihrem US-Debüt im Alter von dreizehn Jahren konzertiert sie in ganz Europa, den USA und Asien mit so bedeutenden Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, Residentie Orkest Den Haag, BBC Scottish Symphony Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Malaysian Philharmonic Orchestra, China National Orchestra, BBC Manchester Symphony Orchestra und arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Fabio Luisi, Jaap van Zweden, Mario Venzago, John Nelson, Kirill Petrenko, Jonathan Nott oder Daniel Harding zusammen. Auf ihren umfangreichen Konzertreisen begegnete sie u.a. Lang Lang, Cecilia Bartoli, Yehudi Menuhin, Daniel Barenboim, Christoph Eschenbach, Thomas Hampson, Stephane Grappelli, Andrea Bocelli, um nur einige zu nennen.

Die solistische Karriere von Maria-Elisabeth Lott begann schon im Alter von zehn Jahren, als sie als Solistin mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky mit der "Philharmonie der Nationen" auftrat.

2000 gab sie ihr US-Debüt mit dem Minnesota Orchestra unter der Leitung von Claus Peter Flor mit dem Violinkonzert G-Dur von Mozart und war die Solistin bei den Eröffnungskonzerten des Malaysian Philharmonic Orchestra mit Paganinis 1. Violinkonzert. Nach einem bravourösen Konzert mit der NDR Radiophilharmonie Hannover gab sie 2001 ihr Debüt in London mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall.
Neben ihrem solistischen Spiel ist Maria-Elisabeth Lott als begeisterte Kammermusikerin bekannt und ist regelmäßig Gast bei den bedeutendsten internationalen Kammermusikfestivals. Dort musiziert sie mit Künstlerpersönlichkeiten wie u.a. Sontraud Speidel, Natalia Prischepenko, Diemut Poppen, Sebastian Klinger, Dmitry Sitkovetsky, Christianne Stotijn, Julien Quentin, Reinhold Friedrich und Bobby McFerrin.
Im Jahre 2014 trat Maria-Elisabeth Lott als Solistin im Rahmen des erstmals stattfindenden Festivals "Rising Stars" der Musikhochschulen Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg mit der Kammerphilharmonie St. Petersburg auf. Ende 2014 spielte sie eine Rundfunkaufnahme ein, die vom SWR produziert wurde. 2015 präsentierte sie als Solistin das Violinkonzert von Sibelius beim Abschlusskonzert des Mozartfests in Würzburg, der Jupiternacht. In der Saison 2015/16 führte sie gemeinsam mit Sontraud Speidel sämtliche Sonaten für Klavier und Violine samt Fragmenten von Mozart in einem Zyklus auf. Höhepunkte der Saison 2016/17 sind u.a. Konzerte mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Arpeggione Kammerorchester sowie dem Orquestra Gulbenkian in Lissabon.

Im Laufe ihrer Karriere wurde Maria-Elisabeth Lott mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Karlsruher Kulturstipendium 2014 und dem Bruno-Frey-Preis 2013. Sie erhielt den ersten Lichtenberger Musikpreis der Stiftung Herfried Apel, den Musikförderpreis des Kulturfonds Baden und den "Prix d'éspoir" der Europäischen Kulturstiftung. Maria-Elisabeth Lott spielte live für Radio- und Fernsehsender in ganz Europa, beispielsweise dem ARD, ZDF, Deutschlandradio Kultur, 3Sat, BBC, sowie für Radiosender in den USA und Kanada.

1998 gewann sie einen vom Mozarteum Salzburg ausgeschriebenen Wettbewerb und wurde ausgewählt, mit Mozarts Kindergeige ihre Debut-CD bei EMI Classics mit dem Mozarteum Orchester Salzburg und Sontraud Speidel mit Werken von Mozart aufzunehmen.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt Maria-Elisabeth Lott seit ihrem vierten Lebensjahr bei Prof. Josef Rissin. Bereits mit acht Jahren begann sie ihr Vorstudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nach Abschluss ihres Bachelor- und Masterstudiums legte sie 2015 ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab.
2017 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik Detmold berufen.


Prof. Peter Leiner, Trompete

(Hochschule für Musik Saar)

geboren 1962 im südpfälzischen Landau, daselbst Abitur 1982

Zwei Jahre Wehrdienst im Heeresmusikkorps 9 Stuttgart

Studien seit 1984 an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim bei Prof. Reinhold Lösch, Abschlüsse: Diplome „Orchestermusik“ im Hauptfach Trompete, „Musikerziehung“, Aufbaustudium „Künstlerische Ausbildung“, Diplom im Hauptfachstudium Dirigieren.

Seit 1986 als stv. Solotrompeter beim SWR-Rundfunkorchester festangestellt, seit 2007 in gleicher Funktion in der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern

Seit 1993 Lehrbeauftragter für die Hauptfachklasse Trompete und Kammermusik, ebenso als Dozent für das Hochschulorchester an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken, 1997 Ernennung zum Professor

Seit 1989 Orchestervorstand des SWR-Rundfunkorchesters und der Deutschen Radio Philharmonie

Seit 1989 Dozent für Blechbläser und Gesamtbläsereinstudierung im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, seit 2009 Präsident des „LJO-Förderkreises“

Seit vielen Jahren wiederholt Mitglied in Jurys internationaler Wettbewerbe, „Jugend musiziert“ auf allen Ebenen

Dozent für Trompete und Kammermusik bei vielen internationalen Meisterkursen

Veröffentlichung von mehr als 25 kammermusikalischen und solistischen CDs, mehr als 250 CDs mit den Orchestern

Gründer (1986) und organisatorischer Leiter des Blechbläserensembles DAS RENNQUINTETT , pädagogische Arbeit mit vielen Kinderkonzerten und Rundfunk- und FS-Sendungen.


Prof. Godelieve Schrama

(Hochschule für Musik Detmold)

Die Harfenistin wurde im Jahre 1996 mit dem Niederländischen Musikpreis ausgezeichnet. Sie hat sich seitdem zu einer vielseitigen und abenteuerlustigen Musikerin entwickelt. Als Solistin trat sie mit renommierten Dirigenten und Orchestern auf. Als Harfenistin des Asko|Schönberg Ensembles spielt sie das gesamte Repertoire für Ensemble aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Neben Aufführungen des bestehenden Repertoires spielt sie auch Werke, die anlässlich von ihr erteilter Kompositionsaufträge entstanden sind. Diese haben unter anderem zu einer CD mit niederländischen Harfenkonzerten geführt. Zudem spielte sie CD’s mit Werken von u.a. Domenico Scarlatti, Padre Antonio Soler Joseph Haydn und Alberto Ginastera ein.

Kammermusik spielt Godelieve Schrama auf Festspielen, wie zum Beispiel dem Orlando Festival, dem Delft Chamber Music Festival, und die Musikertage Mondsee. Sie tritt dort gemeinsam mit Musikern wie  Flötistin Emily Beynon, das Auryn Streichquartet, Quatuor Danel, Isabelle van Keulen, Liza Ferschtman und der Organist Tomasz Adam Nowak auf.

Seit 2001 ist Godelieve Schrama Professorin für Harfe an der deutschen Hochschule für Musik in Detmold und wird in dieser Tätigkeit regelmäßig eingeladen Masterklassen und Sommerkurse zu veranstalten.


Alexandra Müller, Musikphysiologie / Musikergesundheit

(Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

Alexandra Müller studierte Cello bei Prof. R. Gleißner in Stuttgart und bei Prof. W. Boettcher in Berlin. Sie war stellvertretende Solocellistin am Nationaltheater Mannheim. Zusatzausbildungen zur Dispokinesislehrerin, Bewegungspädagogin und integralen Gestalttherapeutin folgten. Von 1991- 2011 war sie Dozentin an der Universität der Künste, Berlin in den Fächern Cello, Cellomethodik und Musikphysiologie („Haltung, Bewegung und Ausdruck am Instrument-bewusstes Musizieren“, „Präsenz und Auftrittstraining“). Sie war Gründungsmitglied des Kurt-Singer-Institutes für Musikphysiologie und Musikergesundheit an der UdK und HfM Berlin. Von 2004-2014 war sie im Leitungsteam der Weiterbildung „Musikphysiologie im künstlerischen Alltag“.

Seit 2011 ist sie Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Bereich Musikphysiologie/Musikergesundheit. Eine ihrer wichtigsten Grundlagen ist die Arbeit von Heinrich Jacoby und Elsa Gindler. Sie ist Mitglied im Beirat der Heinrich Jacoby/Elsa Gindlerstiftung Berlin.
Seit 20 Jahren auf dem Gebiet der Musikphysiologie tätig. Arbeit in Gruppen und im Einzelunterricht.

Schwerpunkte der Arbeit: Erarbeiten und Entwickeln von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein als Grundlage jeglicher künstlerischer Äußerung. Erforschen und Vermitteln der körperlich-mentalen Voraussetzungen erfüllten Musizierens.