WESPE - Allgemeine Bedingungen

  • Eine Mehrfachteilnahme mit unterschiedlichen Werken in verschiedenen Kategorien ist möglich. Die Teilnahme mit demselben Werk ist nur in einer Kategorie gestattet.
     
  • Kann ein angemeldetes Werk laut Ausschreibung in unterschiedlichen Kategorien vorgetragen werden, so soll in der Regel der Wunsch der Teilnehmer*innen maßgeblich sein. In Ausnahmefällen behält sich die Wettbewerbsleitung vor, nach Rücksprache und Beratung mit den Teilnehmer*innen den Wechsel in eine andere Kategorie durchzuführen.
    (Dies gilt nicht für jene Kategorien, bei denen die Nominierung zu WESPE durch die Landes-, bzw. die BUndesjury erfolgte. (Klassische Moderne, zeitgenössisches Werk, für "Jugend musiziert" komponiertes Werk, WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster, Jumu open.)
     
  • Alle Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs dürfen sich für die WESPE-Kategorien zu neuen Besetzungen zusammenfinden oder solistisch antreten. (Dies gilt nicht für jene Kategorien, bei denen die Nominierung zu WESPE durch die Landes-, bzw. die BUndesjury erfolgte. (Klassische Moderne, zeitgenössisches Werk, für "Jugend musiziert" komponiertes Werk, WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster, Jumu open.)

Beste Interpretation eines eigenen Werks

Die Interpretation eines vorgegebenen Notentextes ist zweifelsohne eine kreative Leistung von hohem künstlerischem Wert. Um die Kreativität der Wettbewerbsteilnehmer*innen noch weiter zu fördern, ermöglicht diese Kategorie den Vortrag von Werken, die die Teilnehmer*innen selbst komponiert haben. Damit wird die historische Einheit von Komponist*in und Interpret*in in Erinnerung gerufen, die Jahrhunderte lang die Regel in der Musizierpraxis war und die in der zeitgenössischen Musik (ganz besonders im Pop-Bereich) wieder gang und gäbe ist. Stil, Form oder Gattung der Komposition sind frei wählbar.

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021. Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni eine Einladung zur Bewerbung.*

 

Was darf gespielt werden?

Von einem Mitglied des teilnehmenden Ensembles bzw. von der ausführenden Solist*in komponiertes vollständiges Werk. Dieses Werk muss nicht Bestandteil des Wertungsprogramms am Bundeswettbewerb gewesen sein. Grundsätzlich sind auch Werke mit längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet werden. Sollte das Werk länger als 10 Minuten dauern, entscheidet die WESPE-Jury, welche Teile vorzutragen sind

maximal 10 Minuten

* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen.

Erwachsene Begleiter*innen sind nicht zugelassen.


Jumu open

In dieser neuen freien Kategorie sind alle Instrumente und Performances möglich, die durch bisherige "Jugend musiziert"-Kategorien nicht abgedeckt sind.

Denkbar sind alle bei "Jugend musiziert" vorkommenden Instrumente und die Stimme, aber auch beispielsweise Maultrommel, elektronische Musik, Bodypercussion oder Beatboxing.

Die Musik kann aus Genres stammen, die bisher für "Jugend musiziert" tabu waren, sie kann aus einer anderen als der „klassischen“ (auch klassisch-zeitgenössischen) Tonsprache kommen, sie kann auskomponiert und/oder improvisiert sein.

Die Musik kann sich mit anderen künstlerischen Sparten (Tanz, Film, Texte, Malerei...) verbinden.

Die eigentliche musikalisch-künstlerische Leistung muss live innerhalb des Wertungsspiels erfolgen. Gefordert ist in der Wertung eine eigenständige, künstlerisch-schöpferische Leistung, die über eine reine Interpretationsleistung hinausgeht.

Anforderungen

• Besetzung: 1 bis 13 Teilnehmer*innen (Solist*in oder Gruppe)
• Teilnahmeberechtigt: Geburtsjahrgänge 2008–2000
• Alles, was für die Performance nötig ist, muss selbst mitgebracht werden. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter des Wettbewerbs.
• Auftrittszeit (inkl. Umbau): 6 bis 30 Minuten.
• Auch falls elektronische Einspielungen verwendet werden, soll die Performance ausgeprägten Live-Charakter haben.
• Die Musik muss im Zentrum der Wertung stehen.
• Teilnehmer*innen müssen mit der Anmeldung einen Text (ca. 200 bis 600 Zeichen incl. Leerzeichen) einreichen, in dem sie ihr Konzept beschreiben. Die Darbietung muss dem eingereichten Konzept folgen.

Bewertungskriterien

• Originalität der Idee/Konzeptqualität
• Künstlerische Qualität der Performance
• Einheit von Konzept, Performance und Interpretation

In dieser Kategorie treten alle Altersgruppen und Besetzungen gemeinsam an. Es wird nicht nach Besetzungen und Altersgruppen getrennt gewertet.

Die freie Kategorie „Jumu open“ wird 2021 bei diesen Landeswettbewerben angeboten: Bayern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Deutsche Schulen Nord-/Osteuropa, Deutsche Schulen Östlicher Mittelmeerraum, Deutsche Schulen Spanien/Portugal

Die oben genannten Bundesländer öffnen ihre Wettbewerbe für Nachbarbundesländer :

Bayern für Thüringen und Sachsen
Berlin für Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt
Hamburg für Schleswig-Holstein
Nordrhein-Westfalen für Niedersachsen, Bremen und Hessen
Rheinland-Pfalz für Saarland und Baden Württemberg

Der jeweilige Landesausschuss entscheidet über die Zulassung zur Teilnahme.

Der Landeswettbewerb nominiert die Teilnehmerin/den Teilnehmer/das Ensemble aufgrund einer hervorragenden Leistung zur Teilnahme an WESPE, dem Wochenende der Sonderpreise. Die Nominierung gilt für die Besetzung, wie sie beim Landeswettbewerb angetreten ist.

Grundsätzlich werden in den Urkunden nur die Preise ausgewiesen, im Falle eines 1. Preises enthält die Urkunde zusätzlich den Hinweis „Nominierung zur Teilnahme am Wochenende der Sonderpreise (WESPE)“. Die erreichte Punktzahl wird bei denjenigen Landeswettbewerben veröffentlicht, wo dies wegen der Anrechnung einer
Besonderen Lernleistung (BLL) auf die Abiturnote nötig ist.


Beste Interpretation eines Werks einer Komponistin

Clara Schumann und Fanny Hensel-Mendelssohn werden gerne genannt, wenn belegt werden soll, dass es schon immer erfolgreiche Komponistinnen gegeben hat. Es ist jedoch unbestritten, dass es in der Geschichte Frauen ungleich schwerer hatten, sich mit eigenen Werken zu profilieren. Mit dem Sonderpreis sollen Werke von Komponistinnen mehr ins Rampenlicht gerückt werden. Zu welcher Zeit die ausgewählten Komponistinnen gelebt haben, ist gleichgültig. Werke der Gegenwart (eigene Kompositionen werden in der Kategorie „Eigenes Werk“ bewertet, da diese dort einen angemessenen Platz zur Bewertung finden) sind ebenso willkommen wie Werke vergangener Jahrhunderte.
 

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021. Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni eine Einladung zur Bewerbung.*

 
Was darf gespielt werden?

Von einer Komponistin unserer oder vergangener Zeit geschriebene vollständige Werke. Kompositionen von Teilnehmerinnen und für "Jugend musiziert" komponierte Werke sind ausschließlich in der Kategorie „Beste Interpretation eines eigenen Werks“ bzw. "Für Jugend musiziert komponiertes Werk" zugelassen.Das zu WESPE angemeldete Werk muss nicht Bestandteil des Wertungsprogramms am Bundeswettbewerb gewesen sein. Grundsätzlich sind auch Werke mit längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet werden. Sollte das Werk länger als 10 Minuten dauern, entscheidet die WESPE-Jury, welche Teile vorzutragen sind.

5-10 Minuten


* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Erwachsene Begleiter sind nicht zugelassen.


Beste Interpretation eines Werks der "Verfemten Musik"

Diktaturen haben immer wieder versucht, missliebige Musik zu verhindern. Komponist*innen wurden vertrieben oder umgebracht, Werke nicht gedruckt, Konzerte verboten. In Deutschland und den angrenzenden Ländern verhinderte die Hitler-Barbarei mit dem Schlagwort der „Entarteten Kunst“ zahlreiche hervorragende Kompositionen. Arnold Schönberg, Hanns Eisler oder Kurt Weill mussten ins amerikanische Exil gehen, ihre Werke wurden nicht aufgeführt. Wer nicht emigrierte, wurde liquidiert – wie Gideon Klein oder Viktor Ullmann. Doch wurden Komponist*innen auch in der Sowjetunion, Südafrika, Südamerika, in Spanien, Rumänien, Italien und anderswo verfolgt. Ihre Werke kommen beim standardisierten Repertoire des Konzertlebens selten zur Aufführung. "Jugend musiziert" ruft dazu auf, gerade diese Komponist*innen und ihre Werke zu entdecken.

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021. Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni eine Einladung zur Bewerbung.*

 
Was darf gespielt werden?

Mindestens ein vollständiges Werk von Komponist*innen, die vom Nationalsozialismus oder anderen repressiven Herrschaftssystemen verfolgt wurden oder werden.**
Das zu WESPE angemeldete Werk muss nicht Bestandteil des Wertungsprogramms am Bundeswettbewerb gewesen sein. Grundsätzlich sind auch Werke mit längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet werden. Die WESPE-Jury entscheidet, welche Teile vorzutragen sind.

insgesamt bis zu 15 Minuten


* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sei wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim BUndeswettbewerb erfolgen.
Erwachsene Begleiter*innen sind nicht zugelassen.

** Eine Literatur-Empfehlungs-Liste ist über die Bundesgeschäftsstelle zu beziehen. Werke, die nicht dieser Liste entstammen, können unter der Bedingung zugelassen werden, dass die Teilnehmer*in begründet, warum das Werk in die Kategorie gehört, und die Projektleitung "Jugend musiziert" diese Begründung anerkennt.


Orgel-Improvisation

Improvisation ist in der Orgelausbildung eine grundlegende Gestaltungsdimension und korrespondiert mit den Wettbewerbszielen von WESPE. Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" 2021 in der Kategorie Orgel in den Altersgruppen III bis VII können sich für die Teilnahme an der Wertung für Orgel-Improvisation bei WESPE bewerben.

Wer darf teilnehmen?

Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie "Orgel" des Bundeswettbewerbs 2021 erhalten im Juni 2021 eine Einladung zur Bewerbung.*
Die Teilnahme an einer Wertung in der Kategorie Orgel-Improvisation ist mit eigenem/eigener Registrant*in, der/die nicht die Orgel-Lehrkraft sein darf, zugelassen.
Die Zusendung der vorgegebenen Auswahlthemen für eine Choralbearbeitung oder für Variationen erfolgt eine Woche vor dem Wettbewerb; über die frühzeitigen Möglichkeiten des Kennenlernens der Orgel und der Vorbereitung am Wettbewerbstag selbst erfolgt rechtzeitig eine detaillierte Information.

 

Was darf gespielt werden?

- eine Improvisation über ein vorgegebenes, vorbereitetes Thema

- eine freie Improvisation über ein eigenes gewähltes Thema

- eine Improvisation als Choralbearbeitung oder als Variationen über ein vorgegebenes Thema

 

* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen.


Beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks

Für die hier vorgestellte Kategorie wünscht sich "Jugend musiziert" die Beschäftigung mit neuester Musik; dazu wurde die Epochenbezeichnung „f“ geschaffen: Gemeint ist Neue Musik, die zwischen ca. 1950 und heute komponiert wurde und in mindestens einer musikalischen Eigenschaft (beispielsweise tonal, thematisch, motivisch, metrisch, rhythmisch, formal, spiel- bzw. gesangstechnisch oder in der Notation) von der Tradition deutlich abweicht.

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021 mit einem vollständigen Werk oder einem vollständigen Satz der Epoche "f" und einer entsprechend hohen Bewertung durch die Jury des Bundeswettbewerbs, die eine Teilnahme an WESPE empfiehlt.*
Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni 2021 eine Einladung zur Bewerbung.

 

Was darf gespielt werden?

Vollständige Werke der Epoche f**, die beim Bundeswettbewerb gespielt wurden. Grundsätzlich sind auch Werke längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet sind. Die WESPE-Jury entscheidet, welche Teile vorzutragen sind. Sollte es sich bei dem im Bundeswettbewerb gespielten Werk um eine ausgesprochen kurze Komposition (unter 5 Minuten) handeln, kann das im Bundeswettbewerb vorgetragene Werk im Rahmen der vorgegebenen Höchstdauer von 20 Minuten durch ein zusätzliches Werk der Epoche „f“ ergänzt werden.

max. 20 Minuten


* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf´der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen. Solist*innen mit jugendlichem Begleiter/jugendlicher Begleiterin werden bei gleicher Punktzahl bevorzugt.

** Eigene Werke von Teilnehmer*innen sind für diese Kategorie nicht zugelassen.


Beste Interpretation eines Werks der Klassischen Moderne

Im Wesentlichen sind es die Werke aus dem stilistischen Umkreis von Paul Hindemith und seinen Schülern (z.B. Harald Genzmer oder Bertold Hummel) und von Komponisten wie Igor Strawinsky, Bela Bartók, Darius Milhaud, Sergej Prokofjew, Francis Poulenc, Dmitrij Schostakowitsch sowie ihren Zeitgenossen, die für diesen Sonderpreis in Frage kommen. Mit der Unterscheidung zwischen der Epoche „e“ (Klassische Moderne) und „f“ (Neue Musik) erhält jede dieser beiden Epochen ihr eigenes Gewicht. So erfahren wir in der Klassischen Moderne eine „Neuordnung des Tonmaterials unter Wahrung des Prinzips der (erweiterten) Tonalität“.

Wer darf teilnehmen?

Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021 mit einem vollständigen Werk oder einem vollständigen Satz der Epoche "e" und einer entsprechend hohen Bewertung durch die Jury des Bundeswettbewerbs, die eine Teilnahme an WESPE empfiehlt.*
Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni 2021 eine Einladung zur Bewerbung.

 

Was darf gespielt werden?

Vollständige Werke aus dem stilistischen Umkreis von Komponisten wie Paul Hindemith, Igor Strawinsky, Bela Bartók und ihren Schülern (wie Harald Genzmer, Bertold Hummel und vielen anderen). Grundsätzlich sind auch Werke mit längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet werden. Die WESPE-Jury entscheidet, welche Teile vorzutragen sind.
Sollte es sich bei dem im Bundeswettbewerb gespielten Werk um ein einsätziges Werk handeln, dann muss dieses für WESPE durch ein stilistisch passendes Werk (passenden Satz) ergänzt werden, das nicht Teil des Bundeswettbewerbsprogramms war. Das gleiche gilt, wenn das vollständige, im Bundeswettbewerb gespielte Werk mit allen Sätzen kürzer ist als die vorgeschriebene Mindestdauer von 10 Minuten.

10-20 Minuten

* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen. Solist*innen mit jugendlichem Begleiter/jugendlichen Begleiterin werden bei gleicher Punktzahl bevorzugt.


Beste Interpretation eines für "Jugend musiziert" komponierten Werks

Hier will "Jugend musiziert" die Teilnehmer*innen animieren, Komponist*innen anzuregen, ein neues Werk für sie zu schreiben und gemeinsam einzustudieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungen auch hinsichtlich neuer oder ungewöhnlicher Spiel- oder Gesangstechniken werden die Interpret*innen mit Sicherheit musikalisch weiterbringen. Dieses Projekt verspricht ein spannendes musikalisches Abenteuer. Dabei kann neue Wettbewerbsliteratur für zukünftige "Jugend musiziert"-Jahrgänge entstehen.

 

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021 mit dem zu WESPE angemeldeten Werk und einer entsprechend hohen Bewertung durch die Jury des Bundeswettbewerbs, die eine Teilnahme an WESPE empfiehlt.*
Preisträger*innen ausgewählter Kategorien erhalten im Juni 2021 eine Einladung zur Bewerbung.

 

Was darf gespielt werden?

Ein für "Jugend musiziert" komponiertes und im Rahmen des aktuellen Wettbewerbs uraufgeführtes vollständiges Werk. Grundsätzlich sind auch Werke mit längerer Spieldauer zugelassen, wenn sie vollständig vorbereitet werden. Sollte das Werk länger als 15 Minuten dauern, entscheidet die WESPE-Jury, welche Teile vorzutragen sind.

max. 15 Minute


* "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen. Solist*innen mit jugendlichem Begleiter(jugendlicher Begleiterin werden bei gleicher Punktzahl bevorzugt


WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster

Dieser Sonderpreis wird für die beste Interpretation eines Meisterwerkes der erweiterten deutsch-österreichischen klassischen Tradition verliehen. Aus diesem Grund kommen nur Originalwerke in Frage. Die besondere Herausforderung besteht hier in der künstlerischen Durchdringung, der interpretatorischen Leistung und im Durchhalten des Spannungsbogens über die Gesamtdauer des Vortrags. Die Anforderungen an die stilistische Vielfalt eines normalen "Jugend musiziert"-Programms lassen dafür keinen Raum. Der „Klassikpreis“ will dazu anregen, sich diesem hohen Anspruch zu stellen.

Die Sonderpreisträger*innen stellen sich zum Abschluss des Wettbewerbswochenendes in einem öffentlichen Konzert vor, das von WDR 3 mitgeschnitten und ausgestrahlt wird.

Wer darf teilnehmen?

Voraussetzung ist die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2021 in einer der unten genannten Kategorien mitmindestens einem Satz des WESPE-Programms und einer entsprechend hohen Bewertung durch die Jury des Bundeswettbewerbs, die eine Teilnahme an WESPE empfiehlt.**

 

Was darf gespielt werden?

Ein ganzes, mehrsätziges Originalwerk von J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, R. Schumann, F. Mendelssohn Bartholdy und J. Brahms.

a) für die Solowertungen Querflöte, Klarinette, Horn mit jugendlichen Begleitpartner*innen.

b) für Duo: Klavier und ein Streichinstrument*, Klavier vierhändig sowie für Besondere Ensembles der Klassik: ein ganzes mehrsätziges Werk der genannten Komponisten. Ausgeschlossen sind Variationenzyklen von weniger als 10 Minuten Dauer.

c) für die Kategorie Duo Kunstlied: Ein Liedzyklus oder eine aus einem Liedzyklus sinnvoll zusammengestellte Folge von Liedern oder eine nach einem thematischen oder dramaturgischen Konzept gestaltete Gruppe von Liedern der genannten Komponisten.

 


* Die Arpeggionesonate von Franz Schubert für Bratsche oder Violoncello gilt als Originalwerk.

** "Jugend musiziert" behält sich eine Auswahl vor, falls die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten überschreitet. Sie wird gegebenenfalls auf der Grundlage der Ergebnisse beim Bundeswettbewerb erfolgen. Solist*innen mit jugendlichem Begleiter/jugendlicher Begleiterin werden bei gleicher Punktzahl bevorzugt.


Die Stifter*innen der Sonderpreise bei WESPE 2021

Sonderpreise im Gesamtwert von 28.500 Euro stiften:
Allgemeiner Cäcilienverband für Deutschland - Bertold Hummel Stiftung - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  - Evangelische Kirche Deutschland (EKD) - Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) - Harald-Genzmer-Stiftung - Hindemith Stiftung / Fondation Hindemith - Irino-Foundation  - Neue Musikzeitung -  Stadt Münster - Stadtwerke Schwerin -  Verband deutscher Musikschulen (VdM) - WDR 3