Workshops beim Bundeswettbewerb

Yamaha Silent Strings

Yamaha Silent Strings

Kreatives Spiel mit E-Instrumenten

In einem 75 minütigen Workshop erfahren die Teilnehmenden in einem lockeren Rahmen, welche Möglichkeiten man hat, mit Streichinstrumenten kreativ zu werden.

Es werden anhand von Yamaha Silent Instrumenten Hilfen gegeben, um moderne Stilistiken wie Jazz, Rock und Pop auf Streichinstrumenten zu spielen und zu improvisieren. Die Teilnehmenden dürfen mit Loop Station und Effektpedal experimentieren und haben die Möglichkeit, von einem erfahrenen Jazzgeiger Tricks und Kniffe aus diesem Bereich zu erlernen. Bitte eigene Instrumente, Stützen und Bögen mitbringen, alle Altersgruppen sind erwünscht.

  • Wann:  Sonntag, 9. Juni, Montag, 10. Juni, jeweils 10.00 Uhr, 14:30
  • Dauer:  jeweils 90 Minuten
  • Wo:Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle
  • Anmeldung: Verbindliche Zusage zur Teilnahme am Workshop bei der Anmeldung im "Jugend musiziert"-Info-Zentrum.


Der Dozent:
Max Grosch ist Professor für Jazzvioline und Improvisation und unterrichtet an der Gustav Mahler Universität in Klagenfurt, sowie an der Musikhochschule München. Nach Masterstudium Klassik mit Vollstipendium an der University of Houston, setzte er seinen Weg mit einem Jazzstudium an der New School University New York fort und widmet sich seither ausnahmslos dem Spiel von Jazz, Funk, Latin, R&B, Hip Hop und anderen modernen Stilistiken.

Er gilt als einer der führenden seines Faches in Europa und gibt jährliche zahlreiche Workshops für alle Levels auch in Zusammenarbeit mit Yamaha Music Europe. Seit 2016 ist er Initiator und Leiter des Munich String Camp. Er spielte mit Musikern wie Kenny Werner, Vincent Herring, Junior Mance, Rick Margitza und vielen anderen und ist auf zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CDs zu hören.


Wii klingt unser Ensemble? Wii klingt mein Klavierspiel?

Wii klingt unser Ensemble? Wii klingt mein Klavierspiel?

Der Workshop richtet sich an alle Pianistinnen und Pianisten, die in einer Kammermusikformation, als Duopartner oder als Klavierbegleiter zum Bundeswettbewerb eingeladen sind, zusammen mit ihren Spielpartnern und wird von Christoph Sischka geleitet, Professor für Klavier und Methodik des Klavierspiels an der Hochschule für Musik Freiburg. Eine Teilnahme mit Sololiteratur für Klavier ist ebenfalls möglich.

Wäre es nicht schön, neben dem eigenen Ensemble zu stehen und sich zu hören, wie es der Zuhörer erlebt? Und wenn ich mein eigenes Spiel dann auch noch verändern und anpassen könnte…
 Durch den Einsatz eines Disklavier-Flügels und den Anschluss einer "Wii"- bzw. ähnlichen Fernbedienung, ist dies heutzutage möglich und soll in diesem Workshop ausprobiert werden. Endlich kann man wie ein Zuhörer das eigene Ensemble erleben und der Flügel spielt ganz allein, wie man selbst zuvor die Tasten gedrückt hat.
Auch beim solistischen Spiel kann man genau hören und sehen, wie man gespielt hat.

In einem Hörvergleich kann man Einspielungen, bei denen mit und ohne „Wii“ geübt wurde, vergleichen.

Mit dem Yamaha Disklavier-Flügel kann das eigene Spiel originalgetreu aufgezeichnet und wiedergegeben werden, sodass man sein eigener Zuhörer ist. Nachträglich lassen sich verschiedene Parameter verändern, wie z. B. das Tempo oder die Lautstärke. Da der Flügel akustisch spielt, ist das klangliche Erleben viel direkter und feiner als bei einer Video- oder Tonaufnahme. Zusätzlich kann das Gespielte auf einem Computer optisch dargestellt und analysiert werden.

An der Hochschule für Musik Freiburg haben wir diese Möglichkeiten so weiterentwickelt, dass man beim Abspielen Tempo und Dynamik in Echtzeit fast beliebig ändern kann. Man sitzt im Raum, wenn die Instrumentalpartner zusammen mit dem Diskflügel musizieren und passt das zuvor aufgenommene eigene Klavierspiel so an, wie man es als Zuhörer gerne hätte – die Instrumentalpartner müssen dann natürlich entsprechend reagieren. Dies verspricht spannende Erkenntnisse über das eigene Musizieren.

Die Instrumentalpartner bringen bitte hierfür die eigenen Instrumente mit.

  • Wann: Sonntag, 9. Juni, Montag, 10. Juni, jeweils 11.00 Uhr, 14.00 Uhr, 16.00 Uhr
  • Dauer: jeweils 90 Minuten
  • Wo:Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle
  • Anmeldung: Verbindliche Zusage zur Teilnahme am Workshop bei der Anmeldung im "Jugend musiziert"-Info-Zentrum.

Der Dozent:
Prof. Christoph Sischka  ist Professor für Klavier und Methodik des Klavierspiels an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. Er leitet die Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) und beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten des Disklavier-Flügels, u. a. in Vorträgen in Helsinki, Rotterdam,  Zagreb, Wien, Leipzig, Dresden, Saarbrücken und bei der EPTA in Münster.

Aus seiner Klavierkasse gingen zahlreiche Preisträger nationaler ("Jugend musiziert") und internationaler Wettbewerbe hervor (Stockholm, Wien, St. Petersburg, Enschede, Rom, Graz-Oberschützen, Jeseník, Padua, Treviso, Schwerin u. a.).


Blues und Jazz-Improvisation: Freies Spiel nach festen Regeln

Blues und Jazz-Improvisation: Freies Spiel nach festen Regeln

Ein musikalischer Sprachkurs für Musiker ohne  Jazzerfahrung

In einer Jazzcombo geht es in einem Augenblick um die genaue Interpretation eines Notentextes, im nächsten springt der Musiker in eine Soloimprovisation, voll Inspiration und Emotion. Der Kurs mit „Mosch“ gibt Gelegenheit zum spielerischen Umgang mit dem musikalischen „Vokabular“, dessen „Aussprache“ und der speziellen Jazz-Rhetorik.

  • Wann: Samstag, 08. Juni, Sonntag, 09. Juni, Montag, 10. Juni, jeweils 11.00 Uhr, 14.30 Uhr, 16.30 Uhr
  • Dauer: jeweils 90 Minuten
    Bitte Instrumente mitbringen!
  • Wo:Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle
  • Anmeldung: Verbindliche Zusage zur Teilnahme am Workshop bei der Anmeldung im "Jugend musiziert"-Info-Zentrum.


Der Dozent:
Nach seinem Studium der Jazztrompete in Hilversum/Holland war Ralph „Mosch“ Himmler Mitglied bei zahlreichen Ensembles wie dem Jazz Orchester Rheinland-Pfalz, dem Bundes-Jazzorchester, dem Friedrichsstadtpalast-Orchester, der RIAS-Big-Band und spielte in Orchestern wie der Baden Badener Philharmonie oder dem Staatstheater Mainz. Daneben musizierte er mit Stefan Raabs Heavytones Big Band und Größen wie Udo Lindenberg. Gastspiele führten ihn in über 30 Länder. Er unterrichtet unter anderem an der Hochschule für Musik des Saarlandes. http://www.trompetermosch.com


Feldenkrais® zum Kennenlernen

Feldenkrais® zum Kennenlernen

Wenn man Musik lernt, weiß man, wie Üben geht. Es funktioniert mehr oder weniger gut, und manche erzielen dadurch großartige Leistungen.

Oft ist jedoch nicht klar, was das alles mit uns selbst zu tun hat. In unserer Kultur sind wir nicht vertraut damit, den Kontakt zu uns selbst zu pflegen. Das kann sich darin äußern, dass wir nicht richtig wissen, was wir eigentlich wollen, was uns gut tut oder was uns bei Schwierigkeiten hilft. Wir sind beispielsweise ratlos wenn uns etwas wehtut, oder wir wissen nicht, wie wir uns beruhigen können, wenn wir aufgeregt sind.

Um hier weiterzukommen, braucht es sowohl die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse zu spüren als auch die Bereitschaft, sie ernst zu nehmen. Darüber hinaus braucht es einen Pool von Handlungsmöglichkeiten, aus denen wir auswählen können.

FELDENKRAIS® ist eine Methode, mit der man mehr und mehr sein eigener Experte werden und seinen Möglichkeiten-Pool erweitern kann.

In diesem Workshop bieten wir euch

• eine Feldenkrais-Gruppenstunde zum Kennenlernen
• einige Warming Up- und Cooling Down-Ideen
• verschiedenste Anregungen zum Thema „Gesundheit und Wohlbefinden“

  • Wann: Sonntag, 09. Juni, Montag, 10. Juni, Dienstag, 11. Juni, jeweils 11:00, 14:00, 16:00 Uhr
  • Dauer: jeweils 90 Minuten
  • Bitte lockere, bequeme Kleidung tragen (möglichst keine Röcke).
  • Wo: Jugendherberge Halle, Große Steinstraße 60, 06108 Halle
  • Anmeldung: Verbindliche Zusage zur Teilnahme am Workshop bei der Anmeldung im "Jugend musiziert"-Info-Zentrum.

Die Dozentinnen:
Dozentinnen: Simone Otto, www.simoneotto-feldenkrais.de; Annegret Lucke www.dr-hochs.de/de/content/annegret-lucke


Angebote der Gastgeberstadt Halle

Händel-Haus Halle — Leben und Werk des Genius Loci

7. Juni, 16.30 Uhr

Historische Musikinstrumente aus fünf Jahrhunderten

Führung durch die Musikinstrumenten-Ausstellung mit dem Anspiel ausgewählter historischer Tasteninstrumente: Christiane Barth (Leiterin Museum Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 €; Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich


8. Juni, 11.00 Uhr

Sklavinnen der Tugend – Frauenleben zur Händel-Zeit

Führung durch die Jahresausstellung: Karl Altenburg (Kurator, Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 €; Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich


9. Juni, 11.00 Uhr

Händels Powerfrauen

Führung durch die Jahresausstellung: Dr. Konstanze Musketa (Stiftung Händel-Haus)

Tickets: 7 €; Teilnehmerzahl begrenzt, Reservierung bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich

Stiftung Händel-Haus Halle
Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale)
www.haendelhaus.de
Einzelkarte: 5,00 Euro
Einzelkarte ermäßigt: 3,50 Euro, Tel. 0345 50 09 01 03, ticket@haendelhaus.de
(Ermäßigungsberechtigt gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises sind: Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte, Inhaber eines Halle-Passes und der Welcome Card Halle)
Gruppenkarte ab 10 Personen: 4,50 Euro p. P.
Familienkarte (2 Erwachsene & Kinder): 10,00 Euro


Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus — die Musikgeschichte der Händel-Stadt

Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus — die Musikgeschichte der Händel-Stadt

Große Klausstraße 12, 06108 Halle (Saale)
Besuchereingang: Hallorenring
Für Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt.
Einzelkarte: 2,50 Euro

Kombiticket Händel-Haus & Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus
Einzelkarte: 6,50 Euro
Einzelkarte ermäßigt: 5,50 Euro


Die Händel-Festspiele der Stadt Halle

Die Händel-Festspiele der Stadt Halle bieten eine Fülle an Veranstaltungen, die zum Teil kostenfrei besucht werden können. Besondere Empfehlungen sind:

8. Juni, 12.00 Uhr, Händel-Haus, Kammermusiksaal

Lunch-Konzert: Nel Dolce Tempo Lunchtime Concert

Werke von G. F. Händel
Solisten: Helen Charlston (Mezzosopran), Asako Ogawa (Cembalo)
In Kooperation mit dem London Handel Festival

Dass sie eine Händel-Stimme hat, bekam die Kanadierin Helen Charlston erst vor kurzem schwarz auf weiß bestätigt: Bei der „Handel Singing Competition 2018“ in London gewann sie den ersten Preis. In Halle wird sie nicht nur das Lunchkonzert singen, sondern auch in der Aufführung von Händels „Venceslao“ am 16. Juni zu hören sein. Längst hat sich die „Handel Singing Competition London“ zum Sprungbrett für internationale Gesangskarrieren entwickelt. Seit 2002 jährlich veranstaltet, findet das Finalkonzert jeweils in G. F. Händels Gemeindekirche St. George‘s am Hanover Square statt. Auch 2019 stellt sich eine Preisträgerin des Gesangwettbewerbes 2018 in Halle vor: Erfolgreich 2018 gestartet, führt die Stiftung Händel-Haus die neue Form der Zusammenarbeit zwischen den beiden Händel-Festspielen in London und Halle fort.

Eintritt frei – freie Platzwahl


8. Juni, 21.00 Uhr, Neue Residenz, Garten (Open-Air)

Nachtkonzert: Im Banne der Zauberinnen

Arien berühmter Frauengestalten in Händels Opern im weltmusikalischen Gewand
Bauer, Vogt & Dame: Karola Elssner (Saxofon, Klarinette, Duduk), Johannes Vogt (Theorbe), Peter A. Bauer (Percussion)

Karola Elssner, Johannes Vogt und Peter A. Bauer – gemeinsam bilden sie das Ensemble Bauer, Vogt & Dame und begeben sich mit verwegenen Interpretationen von Barockmusik über Modern Jazz bis hin zu südindischen und arabischen Melodien auf die Spuren berühmter Frauengestalten. Dabei stehen den drei erfahrenen Musikern unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten in Klanggebung und Instrumentierung zur Verfügung. Gekonnt verweben sie auf diese Weise fantasievolle, rhythmisch durchdachte Musik im fesselnden Sound voller beeindruckender Klangeffekte. Im fröhlichen Kampf der musikalischen Elemente von Melodie, Rhythmus und Harmonie wird am Ende vor allem das Publikum dem Zauber der Musik erliegen.

Eintritt frei – freie Platzwahl


9. Juni, 12.00 Uhr, Händel-Haus, Kammermusiksaal

Lunch-Konzert: Händel trifft Bach auf dem Cembalo

Solistin: Asako Ogawa (Cembalo), Giuseppina Bridelli, Franck-Emmanuel Comte

Im vergangenen Jahr wurde eine neue Konzertreihe eingeführt, die zum festen Bestandteil im Festspielkalender werden soll: In den Lunch-Konzerten erhalten aufstrebende Talente, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, ein Podium. Die aus Japan stammende Asako Ogawa zählt zu den jungen Cembalistinnen, die gleichermaßen perfekt und ausdrucksvoll sowohl als Solistin als auch als Continuo-Spielerin gefragt ist. Sie konzertierte in Großbritannien, Europa sowie in Japan und lehrt an der Guildhall School of Music and Drama London. Sie tritt

regelmäßig in den Konzertreihen am Londoner Handel House Museum und beim London Handel Festival auf. Im Konzert erklingen Werke von J. S. Bach und G. F. Händel, die nicht nur das Geburtsjahr 1685 gemeinsam haben, sondern auch über die besondere Virtuosität am Tasteninstrument verfügen.

Eintritt frei – freie Platzwahl


9. Juni, 19.30 Uhr, St. Georgen-Kirche

Handel in mind

Clara Ponty Quartet: Clara Ponty (Piano, Keyboards, Vocals), Nathanael Malnourey (Kontrabass), Edouard Coquard (Drums, Percussion), Pierre Doursout (Saxofon, Keyboards) (in Kooperation mit Women in Jazz)

Ihr Name besitzt in Jazzkreisen einen großen Klang, denn ihr Vater Jean-Luc gehört zu den herausragenden Jazzgeigern. Clara Ponty ist klassisch ausgebildete Pianistin, Komponistin und Sängerin. Sie ist eine dieser seltenen Künstlerinnen, die es schafft mit ihrer Stimme und dem ausgereiften Klavierspiel, ihr klassisches Erbe mit Jazzmelodien zu vermischen und den Hörer in einen nahtlosen Strom von faszinierenden Stimmungen mitzunehmen. Mit ihrem Quartett interpretiert die Künstlerin Musik von G. F. Händel neu und mit großer Selbstverständlichkeit im Spannungsfeld zwischen Interpretation und Improvisation. Ihre musikalischen Wegbegleiter sind kreative Musiker der europäischen Jazzszene, mit denen sie sich gern den scheinbar widersprüchlichen Genres wie Klassik und Jazz stellt: Eine Begegnung, die Eleganz, Leichtigkeit, pianistische Meisterschaft und unglaubliche Kreativität verspricht.

Tickets: 20 €, Studierende 15 € – freie Platzwahl

Weitere Angebote: www.haendelfestspiele-halle.de  bzw. https://haendelhaus.de/de/hfs/veranstaltungsliste?shs_term_node_tid_depth=2


Beatles-Museum

Raritäten, Kuriositäten und Bekanntes aus den Beatles-Jahren (bis 1970) und die Zeit der Solo-Karrieren (1970 bis heute). Viele Besucher und Besucherinnen lassen sich gerne in eine Zeit zurückversetzen, die sie mitunter selbst miterlebt haben.

Familien und Freunde von Teilnehmern "Jugend musiziert" erhalten in Begleitung des Teilnehmers und bei Vorlage des Teilnehmerausweises den rabattierten Eintrittspreis von 3,00 Euro pro Person.

Beatles-Museum
Alter Markt 12, 06108  Halle (Saale)
www.BeatlesMuseum.net
Telefon: 0345-29 03 900, BeatlesMuseum@t-online.de


Franckesche Stiftungen

Eine einzigartige Schulstadt mit barocken Sozial- und Bildungsbauten. Lebendiger Bildungskosmos mit Schulen, Universitätscampus, Museum im Historischen Waisenhaus, kleinen Parks, Buchhandlung und vielem anderen mehr.

Die Sonderführungen sind für alle Teilnehmenden des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert« und ihre Familien kostenfrei (mit Vorlage des Wettbewerbsausweises). Mit der Teilnahme an einer Führung erhalten Sie zudem einen Eintrittskartengutschein, mit dem Sie vom 6. bis 13. Juni 2019 die Dauer- und Sonderausstellungen im Historischen Waisenhaus besuchen können. Die aktuelle Sonderausstellung »hotel global« richtet sich besonders an Kinder (ab sechs Jahren) und Familien.

Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1, 06108 Halle (Saale)
www.francke-halle.de


7. Juni, 14 Uhr

Schulstadt von europäischem Rang

Ein indisches Götzenkästchen, die älteste erhaltene Indianerpfeife in Europa und andere Merkwürdigkeiten in der Kunst- und Naturalienkammer zeugen noch heute vom universalen Bildungsinteresse der Franckeschen Stiftungen. Als umfassendes Bildungs- und Sozialwerk wurden sie vor über 300 Jahren von dem Theologen und Pädagogen August Hermann Francke gegründet und entwickelten sich zu einer der bedeutendsten protestantischen Bildungseinrichtungen Europas. Etwa 2.000 Kinder lernten und lebten im frühen 18. Jahrhundert in der halleschen Schulstadt, die durch weitreichende Neuerungen Pädagogikgeschichte schrieb.

Der Rundgang führt Sie zu den barocken Sammlungen der Stiftungen und macht Sie mit der Geschichte und Gegenwart dieses einzigartigen Ensembles bekannt.
 

8. und 10. Juni, jeweils 14 Uhr

3000 Wunder der Welt im Waisenhaus zu Halle

Den Wissenskosmos des Barock erleben: Sie besuchen neben der Historischen Bibliothek von 1728, deren beeindruckendes Kulissenmagazin Bücherschätze des 16. bis 19. Jahrhunderts im ältesten erhaltenen profanen Bibliotheksbau Deutschlands birgt, die Kunst- und Naturalienkammer im Historischen Waisenhaus. Sie gilt als der älteste deutsche Museumsraum und zählt zu den am besten erhaltenen Wunderkammern in Europa. Zu Unterrichtszwecken angelegt, ist sie heute wieder nach dem originalen Museumskonzept des 18. Jahrhunderts an ihrem historischen Platz in der Mansarde des Waisenhauses aufgestellt.

Die 18 Sammlungsschränke mit über 3.000 Naturalien, Kuriositäten und Artefakten aus aller Welt vermitteln einen einzigartigen Eindruck eines frühneuzeitlichen Mikrokosmos.


9. und 11. Juni, jeweils 14 Uhr

Musikerziehung und Musikkultur in den Franckeschen Stiftungen

Das gemeinsame Singen spielte eine entscheidende Rolle in den Franckeschen Stiftungen. Der Gesang von geistlichen Liedern und liedhaften Arien, zum Teil mit Instrumentalbegleitung, war Kernstück der Musikerziehung August Hermann Franckes, die weitreichende Wirkungen in der preußischen Schulgeschichte hatte. Der historische Bet- und Singesaal im Historischen Waisenhaus ist nach dem Herausgeber eines der bedeutendsten protestantischen Gesangbücher benannt: Johann Anastasius Freylinghausen. Bis heute sind die Franckeschen Stiftungen ein Zentrum der Musikkultur und Musikausbildung.

Entlang der "musikalischen" Orte in den Stiftungen schlägt die Führung den Bogen von der historischen Musikerziehung und Musikpraxis in die Gegenwart.

 

7. bis 12. Juni, jeweils 15.30–17.00 Uhr

Sportgelände der Franckeschen Stiftungen

Für alle MusikerInnen und deren Familien und Freunde bietet der Sportverein der Franckeschen Stiftungen während des Wettbewerbes ein vielfältiges Sportprogramm an. Täglich können sich die TeilnehmerInnen an diversen Angeboten ausprobieren und auf dem Sportgelände austoben.

Ballsport (Tartanfeld, offenes Angebot mit Möglichkeiten für Fußball, Basketball u. a.) und Tanz (Zumba, Jazzdance, Hip Hop) stehen als feste Angebote zur Auswahl — für jede/n ist etwas dabei. Auch die Eltern sind herzlich dazu eingeladen, sich mit ihren Kindern zu bewegen.

Die Angebote finden grundsätzlich im Freien statt, bei schlechtem Wetter besteht von Sonnabend bis Montag jedoch die Möglichkeit in eine Sporthalle auszuweichen.

Für 10 € erhaltet Ihr einen Wochenpass und könnt vom 7. bis 12. Juni jeden Tag mit dem Sportverein "Francke 08" von 15.30–17 Uhr Sport treiben. Anmeldung bis zum 29. Mai 2019 unter sport@francke-halle.de

Die ÜbungsleiterInnen sind flexibel und passen das Programm auch an die Anzahl der TeilnehmerInnen und deren Alter an.


Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Von der Residenz zum Kunstmuseum: Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erlebte die Moritzburg unter Kardinal Albrecht von Brandenburg als prachtvoll ausgestattete erzbischöfliche Residenz ihre Blütezeit. Mit der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg begann der etwa 250 Jahre währende Dornröschenschlaf der Ruine. Daran vermochten auch ihre Nutzung im 18. Jahrhundert als Garnison und die ehrgeizigen Pläne Karl Friedrich Schinkels im 19. Jahrhunderts für einen Ausbau als Universität nichts zu ändern. Erst um 1900 wurde das historische Bauensemble wiederbelebt und in ihm bis 1917 das Kunstmuseum der Stadt Halle (Saale) untergebracht. Heute nutzt das Museum alle vier Flügel der Moritzburg, die seit 2008 über einen modernen Erweiterungsbau im West- und Nordflügel verfügt.

Wie an kaum einem anderen Ort auf der Welt vereint das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) moderne Kunst in der baulichen Hülle einer spätmittelalterlichen Bischofsresidenz. In der über 500 Jahre immer wieder veränderten Architektur bewahrt und präsentiert das Museum als Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt Werke der bildenden und angewandten Kunst von der Antike bis in die Gegenwart.

Kunst und Architektur bilden eine beeindruckende Einheit, die Sie zum Entdecken, Verweilen und vor allem in den Sommermonaten zum Genießen des Erlebten im Café im einzigartigen Innenhof der Vierflügelanlage inmitten des Zentrums der Stadt Halle (Saale) einlädt.

Führung: Sonntag, 9.6., 15 Uhr (Aufpreis: 3,00 €)
Kunstmuseum Moritzburg
Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale)
www.kunstmuseum-moritzburg.de

 

Ohne Titel [Einar Schleef]

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zeigt in einer Kabinettpräsentation ausgewählte Werkkomplexe, sein Ringen um ein bestimmtes Motiv in häufigen Wiederholungen oder Übermalungen und veranschaulicht seine besondere serielle Arbeitsweise, die auch seinem schriftstellerischen und fotografischen Schaffen eigen ist. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung den Künstler als Gestalter von Büchern (Illustrationen und Cover), die in den 1960er und 1970er Jahren erschienen.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei
Erwachsene: 6 € (erm. 4 €)


Landesmuseum für Vorgeschichte

Neben der berühmten Himmelsscheibe von Nebra fesseln unzählige weitere Objekte von internationaler Bedeutung. Jedes Stück, ob Altelefant, Mammut, Fürstengold oder auch unser Neandertaler à la Rodin, nimmt seinen speziellen Platz in der Kulturgeschichte des Menschen ein und macht den Museumsbesuch zu einer lebendigen Reise in unsere Vergangenheit.

Sechs thematische Ausstellungsabschnitte führen durch nahezu 400.000 Jahre Menschheitsgeschichte — vom Beginn der Steinzeit bis zur frühen römischen Kaiserzeit.

Landesmuseum für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle (Saale)
www.landesmuseum-vorgeschichte.de

Kinder ab 6 Jahre: 2,50 €
Personen ab 15 Jahre: 5 € (erm. 3 €)


Puppentheater Halle

11. Juni / 13. Juni, jeweils 20 Uhr

KONZERT FÜR EINE TAUBE SEELE

Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen
von Christoph Werner mit Musik von Maurice Ravel
Ragna Schirmer a.G., Klavier, Katharina Kummer a.G./Anna Menzel a.G.;
Nils Dreschke, Sebastian Fortak a.G. und Lars Frank

Der französische Komponist Maurice Ravel wollte ursprünglich Pianist werden. Mit einer selbst-gebauten Vorrichtung zum Trainieren seiner Finger ruinierte er sie beinahe. Jahr für Jahr scheiterte er spektakulär beim Wettbewerb um den Prix de Rome - dann war er berühmt! Dem Schöpfer des »Bolero« wurde mechanische Kälte vorgeworfen, und sein Kollege Strawinsky nannte ihn den »Schweizer Uhrmacher« unter den Komponisten. Jedoch litt Ravel an einer seltsamen Krankheit, einer erworbenen Amusie, von Zeitgenossen als »taube Seele« bezeichnet. Nach und nach verlor Ravel die Fähigkeit zur Musik. Am Beginn seiner Krankheit bedauerte er, dass er »noch so viel Musik im Kopf« hätte, viel mehr, als man von ihm kennt! Im Zentrum der Inszenierung stehen Ravels Musik und die Ausnahmepianistin Ragna Schirmer, die Ravels Musik spielt und sie verkörpert. Wie der Dichter in Jean Cocteaus berühmtem Film »Orphee« hat Ravel die Gabe, hinter die Spiegel zu gehen. Mühelos betritt er die Innenräume seiner Seele, bis die Krankheit ihm den Zutritt verwehrt.

Ragna Schirmer ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, gewann als bisher einzige/r Pianist/in zweimal den Bachpreis beim Internationalen Johann-Sebastian- Bach-Wettbewerb in Leipzig. Als erste CD veröffentlichte sie 2000 eine Aufnahme der Goldberg-Variationen von Bach. Viel beachtete und ausgezeichnete Konzerte und Aufnahmen folgten. Für ihre Einspielungen von Händels Klaviersuiten erhielt sie 2009 einen ECHO-Klassik. Zudem wurde sie 2012 mit dem Händel-Preis der Stadt Halle ausgezeichnet. Ragna Schirmer genießt höchste Anerkennungen über die deutschen Grenzen hinaus.

Puppentheater Halle
Universitätsplatz 2, 06108 Halle/Saale
Kartenbestellungen unter Tel. 0345.5110-777 und theaterkasse@buehnen-halle.de
Sonderpreis: 24,- € / erm. 16,- €


Die Stadt Halle auf eigene Faust erkunden

täglich 13.30 Uhr

„Hier spielt die Musik — berühmte Komponisten“

Treffpunkt: Tourist-Information, Marktplatz Halle
Erwachsene: 8 €
Kinder/Jugendliche: 6,50 €

 

Für Nachtschwärmer, Sonnabend, 20.30 Uhr

„Silhouetten der Nacht — der Giebichtstein im Fackelschein“

Treffpunkt: Parkplatz Fährstraße 1
Erwachsene: 13 €
Kinder/Jugendliche: 11 €

 

Montag bis Freitag, 14, 15, 16 Uhr

Den Überblick behalten: „Hoch hinaus auf die Hausmannstürme“

Eintritt: 6 €/Person
Sonnabend/Sonntag, 8./9. Juni, 10 bis 15 Uhr, individueller Aufstieg
Eintritt: 3 €/Person
 

Reichardts Garten — Herberge der Romantik

Das ist eine Grünanlage im Stadtteil Giebichenstein, benannt nach seinem ehemaligen Besitzer Johann Friedrich Reichardt. Dieser erwarb das 5 ha messende Grundstück im Jahre 1791 für 9.300 Reichstaler von der der Fürstin Luise von Anhalt-Dessau.

Reichardt fühlte sich nach seinen vielen schwierigen Erfahrungen in diesem Stück Natur frei und unbeschwert. Er scheute keine Kosten und versuchte die Anlagen ganz nach dem Vorbild Rousseaus in einen englischen Landschaftspark zu gestalten. Die Parkanlage wird heute auch als „Herberge der Romantik“ oder „Giebichensteiner Dichterparadies bezeichnet“. Das steht für den Aufenthalt literarischer, musikalischer und wissenschaftlicher Persönlichkeiten, darunter u. a. Clemens Brentano, Achim von Arnim, Friedrich Freiherr von Hardenberg (Novalis), Wilhelm Grimm und Johann Wolfgang von Goethe und ihr dortiges Schaffen.

Seebener Str. 195
06114 Halle (Saale)
www.halle-im-bild.de/fotos/parkanlagen/reichardts-garten


Würfelwiese

Die Würfelwiese ist ein kleiner Park zwischen Altstadt und Ziegelwiese. Sie wird von der Saale im Westen und dem Mühlgraben im Norden und Osten umgeben und bildet die Nordspitze der Strohhofinsel. Erreichbar ist sie über die  Pfälzer Brücke, die Dreierbrücke sowie den Robert-Franz-Ring.

Im Mittelalter gehörten die Wiesen dem Augustiner-Chorherrenstift Neuwerk (1118-1530), das sich nordöstlich oberhalb der Würfelwiese befand. Trotz der Stadtnähe ist sie bis heute unbebaut geblieben.

Seit dem Mittelalter wurde hier der Knoblauchsmittwoch (Volksfest in der Pfingstzeit) abgehalten, bis er 1870 polizeilich verboten wurde. 2002 wurde diese Tradition wieder aufgenommen. Der Name dürfte im Zusammenhang mit diesem Volksfest stehen, da für diese Würfelbuden typisch waren, doch waren im Mittelalter auf der Strohhofinsel auch Handwerker tätig, die Würfel produzierten.

 

Sonnabend/Sonntag, 8./9. Juni, 10–18 Uhr

Kunst- und Designmarkt

Auch dieses Jahr veranstaltet der Verein „sichtbar – zeitgenössische Kunst e. V.“ einen Kunst- & Designmarkt im Hof des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale). Stetig gewachsen, präsentieren und verkaufen Künstler*innen und Designer*innen der Saalestadt ein facettenreiches Spektrum künstlerischen Schaffens: Schmuck, Porzellan, Mode-Accessoires, Keramik, Fotografie, Papierarbeiten, Produktdesign, Illustration, Textilkunst, Grafik und Malerei.

Die Hallenser*innen und ihre Gäste sind eingeladen, sich auf eine kunstvolle Entdeckungsreise zu begeben und sich im einzigartigen Ambiente des Museumshofes an den zahlreichen Ständen verzaubern, überraschen, begeistern und inspirieren zu lassen.

Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
(Eintritt frei)

 

täglich geöffnet, 8-20 Uhr

Der hallische Stadtgottesacker

ist eine Friedhofsanlage, erstellt nach dem Vorbild der italienischen Camposanto-Anlagen. Dabei wirkt der Friedhof nach außen wie ein befestigtes Kastell. Denn er ist von hohen Mauern umgeben, die im inneren von Schwibbögen umgeben sind. Die Anlage wurde ab 1557 bis etwa 1590 auf dem Martinsberg erbaut, da im Altstadtgebiet begonnen wurde die Friedhöfe aufzulösen. Der Martinsberg erhielt seinen Namen von der dortigen Martinskapelle. Diese existiert heute nicht mehr.

Vor dem Bau des Stadtgottesackers befand sich auf dem Gebiet des Martinsbergs ein Friedhof, der bei Pestepidemien genutzt wurde. Von diesem Standpunkt aus muss man im Mittelalter einen überwältigenden Blick über die Saalestadt gehabt haben, denn es ist der höchste Punkt nahe an der heutigen Altstadt.

1945 wurde die Anlage von schweren Bombentreffern stark beschädigt, und bis zum Ende der DDR war der Friedhof schon sehr verfallen. Mitte 2017 wurde der Wiederaufbau des Stadtgottesackers, durchgeführt  von einer hallischen Bürgerinitiative, mit der Reparatur der Glocke im Torhaus abgeschlossen

Viele der Schwibbögen sind Familiengruften gewesen. Dabei ging das Nutzungsrecht auf die nachfolgenden Generationen über und dieses wurde auch oft genutzt. Die Schwibbögen sind häufig reich geschmückt und können heute besichtigt werden. Die eigentliche Begräbnisstätte liegt unter dem jeweiligen Bogen, die Familiengruften. Diese sind nicht begehbar.

•August Hermann Francke (1727 - Doppelbogen 80/81)
•Christian Thomasius (1728 - Bogen 10)
•Johann Reinhold Forster (1798 - Bogen 44)
•Johann Christoph von Dreyhaupt (1768 - Bogen 58)
•Gottfried Olearius (1684 - Bogen 74)

Gottesackerstraße 7, 06108 Halle (Saale)
https://www.halle-entdecken.de/wichtige-adressen/friedhoefe/stadtgottesacker.html

Weitere Angebote findet Ihr hier: https://www.halle365.de/