Herzlich willkommen auf den Seiten des Regionalwettbewerbs Karlsruhe

 

Unser Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2020  in Karlsruhe ist vorbei!

Es waren zwei intensive Wettbewerbstage und drei Preisträgerkonzerte mit vielen anregenden Musikvorträgen.

Die Urkunden und Preise wurden im Rahmen des dritten Preisträgerkonzertes am 08. März 2020 im Kleinen Haus des Staatstheaters Karlsruhe überreicht.

 

Wir gratulieren allen Preisträgern und wünschen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die eine Weiterleitung erhalten haben, viel Erfolg beim Landeswettbewerb!

 

Bis zum nächsten Jahr!

Euer

Regionalausschuss Jugend musiziert Karlsruhe

Stand: 12.03.2020

Grußwort von Prof. Spontraud Speidel anlässlich der Preisverleihung am 8. März 2020

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde, liebe Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend musiziert Karlsruhe 2020!

Wie schön, dass Sie gekommen sind, um unseren wunderbaren Musikernachwuchs zu erleben! 

Jedes Jahr bei diesem Anlass können wir Fazit ziehen, dass es sehr gut steht um die jungen Musikerinnen und Musiker in Karlsruhe. Das Badische Konservatorium, der Musikzug des Helmholtz-Gymnasiums, das PreCollege der Hochschule für Musik, cantus iuvenum, die diapason Musikakademie, private Musikschulen und Lehrkräfte engagieren sich für die Ausbildung der vokal und instrumental musizierenden Jugend.
Hinter uns, dem achtköpfigen Regionalausschuss von Jugend musiziert Karlsruhe plus der IT-Spezialistin Dr. Katharina Kaiser, liegen Monate intensiver Vorbereitung. Unsere Hauptarbeit besteht darin, das Programm für den Wettbewerb und danach die Programme für die drei Preisträgerkonzerte zusammenzustellen. Allein für das Heft des Wertungsprogramms gab es sechs Versionen, die nach zahlreichen Emails und auch Telefonaten mit Teilnehmenden, mit Lehrerinnen und Lehrern sowie mit den Eltern immer wieder korrigiert wurden, bis alles endlich druckreif war. 
Die Titel zu an sich bekannten Werken mussten wir manchmal eruieren und kombinieren, da sie aus einer Fremdsprache wieder ins Deutsche rückübersetzt worden waren und uns zunächst unbekannt vorkamen. Das machte unsere Arbeit spannend und trug auch oft zu unserer Erheiterung bei. 
Auch weitere Kuriositäten traten auf: Da betrug die Lebensdauer eines Komponisten gerne mal 166 statt 66 Jahre. Oder Johann Sebastian Bach lebte rückwärts von 1685 bis 1650. Vorausschauend in die nächsten Jahrhunderte hatte er seine Werke sogar bereits mit Opuszahlen versehen! Oder Gioachino Rossini und Richard Strauß sind weder geboren noch gestorben, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...auf jeden Fall in ihren Werken!
Es wurde sogar eine Ehrung vorgenommen: Unser Jubilar, dessen 250. Geburtstag wir heuer feiern, wurde, was er sich zu Lebzeiten so sehr gewünscht hatte, posthum in den Adelsstand erhoben: Er heißt jetzt Ludwig von Beethoven!

Die Fehler der anderen zu sehen ist relativ leicht; aber eigene Fehler zu suchen, sie zu finden und zu korrigieren erfordert Adleraugen! Da waren wir immer intensivst gefordert! 
Auch die Kontoauszüge gestalteten sich kreativ: Es gab Teilnehmer, welche die Teilnehmergebühr bei uns bezahlten, obwohl sie sich nicht bei uns angemeldet hatten! In der Anfangsphase traten auch umgekehrte Fälle auf, aber das wurde rasch geklärt. Rätselhaft waren für uns Anmeldungen aus Nordrhein-Westfalen: aus Aachen und Neuss, die sich nach aufwändigen Recherchen und Telefonaten als falsch erwiesen. 
Durch eine großartige Idee von Elisa Agudiez und dank ihrer guten Beziehungen konnten wir mit Verwandten und Lehrerinnen einiger Jugend-musiziert-Teilnehmer eine Art „Herzensvertrag“ abschließen. Sie waren liebevoll, fachkundig und während beider Tage des Wettbewerbs stets einsatzbereit, sei es in der Cafeteria oder auch direkt vor Ort für den reibungslosen und nervenschonenden Ablauf der Vorspiele verantwortlich.

Zuletzt noch ein paar Zahlen: Die fleißigste Altersgruppe war AG IB (8-10 Jahre) mit 34%, d.h. mit einem Drittel aller Teilnehmenden, gefolgt von AG II (11-12 Jahre) mit 26%, zusammen also 60%, d.h. diese sehr jungen Kinder bildeten deutlich mehr als die Hälfte der Teilnehmerzahl.
In eigener Sache: Als Souvenirs sind die Bleistifte mit Aufdruck sehr begehrt; auch eine Freundin oder ein Geschwisterchen darf sich eins mitnehmen.

Besondere Freude auf unserer Seite kommt auf, wenn die Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem anstrengenden Vorspiel zwar glühen, aber uns erleichtert vermeldet wird: „Es hat gut geklappt!“

 

Prof. Sontraud Speidel, 1. Vorsitzende Regionalausschuss Jugend musiziert Karlsruhe

Karlsruhe, 8. März 2020