Regionalwettbewerb Jugend musiziert Kreis Mettmann

Hallo und herzlich willkommen beim Regionalwettbewerb im Kreis Mettmann!

Wir freuen uns sehr über Eure Anmeldung zum Wettbewerb, die in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie einen ganz besonders hohen Stellenwert hat. Die Vorbereitungen der Wettbewerbsbeiträge beschäftigen Euch sicher schon seit einiger Zeit. Damit steigt die Motivation, das Ergebnis dieser Vorbereitung im Wettbewerb zu präsentieren.

Nun aber die für Euch sicher gute Nachricht: Der Regionalwettbewerb Jugend musiziert im Kreis Mettmann wird um vier Wochen verschoben und findet erst am 27. und 28. Februar statt. Ihr habt also weitere vier Wochen Zeit zum Proben. Dies ist möglich, weil der Landesausschuss den Meldeschluss für die Teilnehmenden am Landeswettbewerb um einen Monat auf den 1. März verschoben hat.

Der Regionalwettbewerb der Kategorie Orgel entfällt in allen Regionen in Nordrhein-Westfalen, statt dessen erhalten die angemeldeten Organist*innen eine „Wild Card“ zur direkten Teilnahme am Landeswettbewerb.

In welcher Form unser Regionalwettbewerb im Februar ausgetragen werden kann, steht allerdings leider noch nicht fest. Natürlich gelten für unseren Regionalwettbewerb alle Vorgaben der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese hat in ihrer aktuellen Fassung nur Gültigkeit bis zum 10. Januar 2021. Wie die exakten Bestimmungen am Wettbewerbs-Wochenende tatsächlich lauten, wissen wir heute noch nicht. Wir richten uns aktuell auf zwei verschiedene Szenarien ein, um den Regionalwettbewerb zu ermöglichen.

Szenario 1:
Der Wettbewerb darf in Monheim in „Präsenz“ durchgeführt werden.

Für diesen Fall müssen wir die Bestimmungen der Wertungsspiele in einer genehmigungsfähigen Form an die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung anpassen. Aktuell wäre das unmöglich, da jede Form der „Begegnung“ bis zum 10. Januar 2021 untersagt ist.

Sollten jedoch im Februar bei sinkenden Infektionszahlen wieder gelockerte Bestimmungen greifen und die dann gültige Coronaschutzverodnung wieder so aussehen wie vor dem Lockdown ab 16. Dezember, sehen wir nur die Option, den „Veranstaltungscharakter“ der Wertungsspiele zu unterbinden.

Das bedeutet, dass zu den Wertungsspielen kein Publikum zugelassen werden kann. Stattdessen werden wir den Genehmigungsbehörden ein Konzept vorschlagen, wonach die Anwesenheit einer Lehrkraft zusammen mit Schülerin / Schüler und einer Klavierbegleitung bzw. zusammen mit dem Ensemble der Situation im „Musikunterricht“ entspricht. Die anwesenden Juroren entsprechen dann einer „Prüfungssituation“. Eine Einstufung der Wertungsspiele als Unterricht bzw. Prüfung erhöht voraussichtlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Ordnungsbehörden erlauben, den Wettbewerb in Monheim durchzuführen.

Jede Art von „Publikum“, seien es Eltern, Verwandte oder Freunde, würde aus den Wertungsspielen eine „Veranstaltung“ machen, die dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Ordnungsbehörde verboten werden müsste.

Szenario 2:
Das oben genannte Konzept kann nicht genehmigt werden.

Wenn die Wertungsspiele nicht „in Präsenz“ durchgeführt werden dürfen, werden wir anbieten, dass Eure Wettbewerbsbeiträge in Bild und Ton als „MP4-Datei“ auf USB-Stick bei uns eingereicht oder auf einer digitalen Plattform hochgeladen werden können. Unsere Juroren werden die Aufnahmen dann an Stelle des Live-Beitrags bewerten.
Aktuell erarbeiten wir noch die Vorgaben, wie ein solcher Video-Beitrag erstellt werden soll, damit die Ergebnisse möglichst authentisch den „Live-Vortrag“ dokumentieren. Die technischen Hinweise werden wir Euch rechtzeitig per Email schicken.

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass der Landeswettbewerb digital ausgerichtet wird, weil die Frist zwischen der Meldung der Ergebnisse aus den Regionalwettbewerben (spätestens am 1. März) bis zum Beginn des Wettbewerbs die Vorbereitung eines Präsenzwettbewerbs nicht zulässt.

Der Regionalausschuss stellt sich, wie schon seit vielen Jahren, der Aufgabe, einen stimmungsvollen Wettbewerb in angemessener Atmosphäre zu organisieren. Wir werben jedoch dafür, dass 2021 aufgrund der Corona-Pandemie ungewollte Änderungen unvermeidbar sind.

Wir fühlen uns Euch allen verpflichtet, trotzdem eine Lösung anzubieten. Mit diesem Schreiben wollen wir Euch auf die absehbaren Änderungen vorbereiten, damit ihr euch schon jetzt darauf einstellen könnt.

Ob und wann ein Preisträgerkonzert stattfinden kann, steht aktuell (Dezember 2020) noch nicht fest.

Die Kreissparkasse Düsseldorf lobt ihren mit 500 € dotierten Nachwuchs-Förderpreis Jugend musiziert (für die Altersgruppen 1 und 2) sowie den mit 1.000 € dotierten Förderpreis Jugend musiziert (für die Altersgruppen 3 bis 7) aus. Der Preis wird zu einem späteren Zeitpunkt verliehen.

Der DTKV-BV Düsseldorf-Mettmann zeichnet die beste Interpretation eines zeitgenössischen Stücks aus. Der Preis ist mit 150 € dotiert.

Der Landeswettbewerb wird als Videowettbewerb vom 12. bis 16. März 2021 in Essen, der Bundeswettbewerb vom 20. bis 27. Mai 2021 in Bremen und Bremerhaven sein.

Auch auf der Homepage des Kreises Mettmann http://www.kreis-mettmann.de/Kultur-Tourismus-Freizeit/Kultur/Jugend-musiziert  gibt es Informationen zu Jugend musiziert im Kreis Mettmann.

Adresse / Kontakt

Regionalausschuss Jugend musiziert

c/o Kreis Mettmann

Düsseldorfer Straße 26

40822 Mettmann

kulturamt@kreis-mettmann.de

Geschäftsführung:

Dr. Barbara Bußkamp, Tel. 02104 99 2029

Raphaela Wiegand, Tel. 02104 99 2032