Zukunftspreis

 

Gratulation!

Der Zukunftspreis des Regionalwettbewerbes Jugend musiziert Münsterland Ost, den ich auf der Basis einer großzügigen anonymen Spende auch in diesem Jahr wieder vergeben darf, geht an drei Solist*innen und ein Ensemble. Die Jury der Kategorie Gesang (Pop) unter der Leitung von Peter Nagy zeigte sich begeistert über den Vortrag von
Lulesë Shala, die einen selbst komponierten Song sehr bewegend und authentisch vortrug und sich dabei selbst am Klavier begleitete. Zwei weitere Zukunftspreise gehen an Marie Berkemer, Violoncello und Alwin Fröhlich, Viola.  Hier hatten zwei Väter für ihre Kinder und mit ihren Kindern Stücke komponiert, die den beiden jungen Musiker*innen offensichtlich viel Stoff für einen lebendigen und spielfreudigen Vortrag lieferten. Die drei Solist*innen erhalten jeweils 200 €.

Der vierte Zukunftspreis wurde dem jungen Barockensemble mit Raphael Bertges, Daniel und Darius Esmaeili und Jana Müller – Harfe, Gesang, Vihuela, Streichpsalter, Laute, Barockgitarre und Tenorcister - zugesprochen, deren Interpretation besonders der mittelalterlichen Stücke sich durch originelle und kreative Improvisationselemente auszeichneten, die auch durch die unterschiedlichen kulturellen Herkünfte der Mitspielenden geprägt waren. Das Ensemble erhält den Betrag von 400 €. 

Ich freue mich sehr über diese schönen und hoffentlich ansteckenden Beiträge für mehr eigene Kompositionen und mehr Improvisation bei Jumu!

Prof. Ulrich Rademacher
Vorsitzender des Projektbeirates Jugend musiziert

 

 

 

Liebe Teilnehmende, Lehrkräfte und Eltern,

im Jahr 2022 gibt es in der Region Münsterland Ost wieder einen mit 1000 Euro dotierten Sonderpreis. Er will dazu anregen, sich neben der Interpretation von Meisterwerken unseres musikalischen Erbes auch mit neuen, noch nicht aufgeführten Stücken auseinanderzusetzen, oder gar selbst zu komponieren und improvisieren.

Es geht dabei um Werke 

  1. die ein Wettbewerbsteilnehmer oder eine -Teilnehmerin selbst komponiert hat,
  2. die speziell für diesen Wettbewerb komponiert wurden und dort uraufgeführt werden

Im Sinne von „Jumu open“ wird es - dies sei jetzt schon einmal angekündigt - im nächsten Jahr wieder einen Sonderpreis geben, der Beiträge auszeichnet, die unabhängig von Genre, Epoche, Herkunft oder sonstigen Vorgaben in die Zukunft weisen: ob durch eine völlig neue Präsentationsform traditioneller Musik oder etwa durch Elemente von Improvisation, Tanz, Malerei, Elekronik etc. Zur Orientierung und Motivation lohnt ein Blick in die Ausschreibung oder ein Click auf das „Jumu open“-Video, beides auf der Jumu-Website.

Ich freue mich darüber, dass mir hierfür durch eine Spenderin, die ungenannt bleiben möchte, die Mittel zur Verfügung gestellt wurden, hoffe auf rege Resonanz und wünsche viel Freude beim Suchen, Finden und Begehen neuer Wege!

Prof. Ulrich Rademacher
Vorsitzender des Projektbeirates Jugend musiziert