Die Ausschreibung für den 58. Wettbewerb "Jugend musiziert" 2021 hier zum Download.

Infos zur Kategorie "Klavier vierhändig" und Corona. (Bitte den Mauszeiger über den Info-Button bewegen!)

 

NEU: Jumu openhier geht's zum Video über Jumu open

Infos zu Teilnahme an Jumu open:

  •  Jumu open startet auf Landesebene. Fünf Landeswettbewerbe laden dazu ein.

  • Eingeladen sind Musiker*innen aller 16 Bundesländer.

  • Landespreisträger*innen in "Jumu open" erhalten eine Weiterleitung zu WESPE, September 2021, vorauss. in Regensburg Details der WESPE-Ausschreibung 2021 hier...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bewerbung ist bis 15. November 2020 möglich.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird die Altersgruppe ermittelt?

Ausschlaggebend für die Zuordnung in eine Altersgruppe ist das Geburtsdatum. Bei der Ensemblewertung können die Spielpartner*innen verschiedenen Altersgruppen angehören. Ausschlaggebend für die Zuordnung in eine Altersgruppe ist das Durchschnittsalter, das nach den genauen Geburtsdaten der Teilnehmer*innen errechnet wird. Begleiter*innen der Solo- und Ensemblewertung sind dabei nicht zu berücksichtigen.

Eine Excel-Tabelle zur Berechnung der Altersgruppe: Download als xls.(Bitte zunächst auf dem eigenen Rechner speichern und von der Festplatte aus öffnen.)
Dieses Modul dient jedoch nur als Hilfsmittel zur Altersgruppenberechnung. Ob die errechnete Altersgruppe für die entsprechende Kategorie zugelassen ist, muss an Hand der Ausschreibungsbedingungen vom Teilnehmenden überprüft werden.


Was ist mit der empfohlenen „Vielfalt hinsichtlich langsamer und schneller Teile“ gemeint?

Das Wettbewerbsprogramm sollte hinsichtlich langsamer und schneller Teile vielfältig gestaltet sein.
Was ist ein „Teil“? Es ist eine längere Musikstrecke; einige wenige Takte, eine bloße Überleitung, genügen dafür nicht. Zwar heißt dies nicht, dass er vom Rest des Werks durch Pausen getrennt sein muss: Es gibt viele Musikstücke, bei denen ein schneller Teil bruchlos („attacca“) in einen langsamen übergeht – und dennoch ist der langsame Teil so individuell und gehaltvoll, dass an seiner Alleinstellung nicht zu zweifeln ist.
Die Hauptsache ist, dass er sich merklich von dem „Davor“ oder „Danach“ unterscheidet und ein in sich abgerundetes, eigenständiges Gebilde darstellt. Als „langsam“ gelten Teile oder Sätze mit Tempobezeichnungen wie „Adagio“, „Largo“ oder auch „Andante“. Dabei geht es nicht nur um das Tempo, sondern auch um  den ruhigen Charakter: Er soll der Spielerin / dem Spieler Gelegenheit geben, Tonqualität, Fähigkeit zu kantablem Spiel sowie persönlichen Ausdruck unter Beweis zu stellen.


Pop-Kategorien: Was ist der Unterschied zwischen Komposition, Improvisation und Solo?

Vor dem Hintergrund, dass in der populären Musik Autor/in und Interpret/in oft ein und dieselbe Person sein können, bieten die Pop-Kategorien (Gesang, Gitarre, Bass, Drum-Set) folgende Möglichkeiten, Kreativität und Fantasie einzubringen:

  • In den Altersgruppen IV bis VI (Gesang VII) muss mindestens einer der Titel ein eigenes Werk (Komposition) oder eine Improvisation sein. 
  • Mit „Komposition“ ist ein Titel in einer der populären Musik üblichen Formen (z. B. die 32-taktige Liedform (AABA), oder das 12-taktige
  • Blues-Schema) gemeint, dessen Melodie und Text von den Teilnehmer*innen stammen. 
  • Im Gegensatz zum „Solo“, das in der Regel nur ein kurzes (instrumentales) Zwischenspiel in einem Popsong darstellt, ist mit „Improvisation“ das ausführliche musikalische Fantasieren über ein Thema gemeint, das in einer melodischen, rhythmischen oder harmonischen Grundform vorgegeben ist.

Musical: Grundlegende Informationen und Empfehlungen zur Kategorie

In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg war das Theaterviertel am Broadway ein Schmelztiegel unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Hautfarben, Konfessionen und sozialer Schichten. Dadurch wurden die ersten Musicals in vielfältiger Weise beeinflusst: Swing und Jazz der Minstrel Shows, französische Revuen und Music-Hall-Konzerte, Theaterformen der britischen Einwanderer, wie das aus artistischen Nummern bestehende Vaudeville und die Burlesque, die Operette aus Paris und Wien und das Flair der Wild-West-Shows. Zum klassischen Operngesang gesellten sich neue Techniken.
Die Musicaldarsteller*in hat sich daher in den letzten 100 Jahren zum Multitalent entwickelt: Von einer einzigen Person werden alle Fähigkeiten eingefordert, über die in den drei klassischen Sparten des Theaters (Sprechtheater, Tanztheater / Ballett und Musiktheater) nur die Spezialisten verfügen müssen: Singen, Sprechen, Schauspielen, Tanzen – und zunehmend auch Akrobatik.
Die Jury in der Kategorie Musical beurteilt, wie überzeugend tänzerische, schauspielerische und sängerische Fähigkeiten eingesetzt werden, um dem Publikum eine eigene, glaubwürdige Geschichte zu erzählen. Hierzu einige Empfehlungen:
Tanz: Im Genre Musical ist grundsätzlich jede Tanzrichtung erlaubt und willkommen, sie muss aber immer zu der erzählten Geschichte passen und sich ihr unterordnen. Klassisches Ballett, Jazz Dance, Modern Dance, Musicaldance, Contemporary Dance, Streetdance etc. und ihre Mischformen eignen sich hier deutlich besser als Paartänze wie Standard-, Latein- oder Discotänze.

Gesang: Der Gesang im Musical soll – wie auch der Tanz – zur jeweiligen Spielsituation passen. Alle Emotionen, die auf der Bühne präsentiert werden sollen, werden also auch über den Gesang vermittelt. Daher
sollten Gesangstitel nach dem jeweiligen Entwicklungsstand der Stimme ausgesucht werden. Im Musical finden sich nahezu alle Musikstile, vom klassischen Musical bis hin zu Jazz, Rock, Pop, Schlager und auch Hip Hop, mit jeweils unterschiedlich ausgeprägten Gesangstechniken. Eine intensive Auseinandersetzung mit diesen Techniken, z. B. dem Belting, ist hierbei unumgänglich.

Schauspiel: Nicht nur Gestik und Mimik sind wichtig, sondern auch das Sprechen: Stimmlage, Sprechtempo, der Einsatz von Pausen sowie die Atmung sind Werkzeuge, mit denen Gefühle ausgedrückt werden können. Dabei muss die Textverständlichkeit immer gewährleistet sein.

Räumliche Nutzung der Bühne:Bedeutend ist auch der bewusste Umgang mit dem Bühnenraum. Welche Position nimmt man beim Singen und Sprechen ein? Ist dabei die Ausrichtung zum Publikum immer gewährleistet? Wie oft wird die Position gewechselt und auf welche Art und Weise? Allein durch das Spielen mit Nähe und Entfernung kann sich eine (gesungene, gesprochene, getanzte) Aussage grundlegend verändern.

Sprechtexte: Die Wahl der Sprechtexte steht den Teilnehmenden frei. So ist z. B. auch eine Mischung aus eigenen und fremden Texten möglich.

Dramaturgischer Aufbau der Darbietung: Es steht den Teilnehmenden ebenfalls frei, in welcher Reihenfolge Schauspielszenen, Lieder oder Tänze in einer Szene angeordnet werden.


Duo: Klavier und ein Streichinstrument

„Duo“, definiert Gerhard Dietels „Wörterbuch Musik“ (Deutscher Taschenbuch Verlag, 2000), als „Musiziergemeinschaft von zwei Instrumentalisten …“ (oder im Falle der Duowertung Klavier und Gesang von einem Instrumentalisten und einer Sängerin oder einem Sänger).
Dies sollte bei der Literaturauswahl und im Spiel deutlich werden! Die Jury wird nicht in erster Linie die jeweilige Qualität der beiden Instrumentalist*innen bewerten, sondern großes Gewicht auf die gemeinschaftliche Interpretation und den lebendigen Dialog beider Partner*innen legen. Beste Voraussetzungen für eine künstlerische Leistung dieser Art bieten Werke, die beiden Partner*innen vergleichbar anspruchsvolle Aufgaben stellen und beiden „Stimmen“ im musikalischen Dialog gleiches Gewicht zumessen.

Beispiele für eine gelungene Auswahl sind in diesem Sinn die Sonaten von Beethoven, Schumann, Brahms oder von Komponisten der Klassischen Moderne wie Bartók, Hindemith, Prokofjew oder Schostakowitsch. Ungeeignet für die Duo-Wertung sind dagegen Stücke, die als virtuose „Show pieces“ für das Melodieinstrument angelegt sind – etwa Werke von Fritz Kreisler, David Popper, Benjamin Godard oder ähnliche, die eine gute Wahl für die jeweiligen Solo-Kategorien sind, aber die Voraussetzungen eines Duos nicht erfüllen: Hier ist das Klavier im wesentlichen nur Akkordlieferant bzw. unterstützender Begleitpartner.

In dieser Kategorie sind nur Originalwerke zugelassen. Ausgeschlossen sind daher Konzerte oder Konzertsätze für das Melodieinstrument, bei denen das Klavier den Orchesterpart ersetzt. Falls in der Duo-Kategorie eine Komposition für Melodieinstrument mit basso continuo, wie z. B. Werke von Bach, Händel oder anderen Komponisten von Barockmusik, vorgetragen werden soll, ist es daher entscheidend, mit wie viel Lebendigkeit und Phantasie der / die Continuo-Spieler/in seine „Stimme“ gestaltet – im Idealfall durch geschmackvolle Verzierungen oder improvisierte Elemente. Deshalb muss darauf geachtet werden, welche Ausgabe benutzt wird: Diese soll im Sinne der oben aufgelisteten Möglichkeiten sinnvoll ausgewählt werden, um den Spieler*innen so viel „freie Hand“ wie möglich zu gestatten. "Jugend musiziert" hat als Orientierungshilfe eine beispielhafte Vorschlagsliste von Duo-Literatur erarbeitet, die unter www.jugend-musiziert.org zu finden ist. Die dort aufgeführten Werke haben sich als bestens geeignet erwiesen. Man muss keine Komposition aus dieser Liste spielen: Sie soll lediglich die Richtung zeigen, in die sich eine zum Erfolg führende Literaturauswahl bewegen soll.


Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier

Bei der Solowertung Gesang soll die Singstimme eine möglichst große Bandbreite von Vokalgattungen für die in der klassischen Technik ausgebildete menschliche Stimme präsentieren, weshalb sich in einigen dieser Gattungen die Klavierbegleitung auch eher dem Gesang unterordnen muss.

Im Gegensatz dazu haben in der Gattung „Kunstlied“ die Komponisten mit der Singstimme und dem Klavier ihr musikalisches Anliegen zwei gleichrangigen Partnern anvertraut, ohne dass einer der beiden im Vordergrund stehen oder eine Führungsrolle beanspruchen darf. Beide müssen, jeder auf seine Weise, einen wesentlichen Anteil an der künstlerischen Aussage wahrnehmen.

Meist wurden die Komponisten durch Form oder Inhalt eines Gedichtes oder einer anderen lyrischen Gattung, z. B. durch die Ballade, inspiriert. Die Gesangs- und die Klavierstimme deuten den Textgehalt und das Textgeschehen in besonderer Weise aus, spielen mit dem Klang der Sprache und bilden musikalisch den Reichtum an Assoziationen und Gefühlen ab, die die Textvorlage auslöst.

In der Literatur-Empfehlungsliste zu "Duo: Kunstlied" findet sich eine große Auswahl geeigneter Kompositionen angefangen mit den Werken der Wiener Klassik, über die Zeit der Romantik, des Impressionismus, der Klassischen Moderne, der zweiten Wiener Schule bis hin zu zeitgenössischen Werken. Hier zeigt sich, dass Kompositionen, die wir als „Kunstlied“ bezeichnen, durchaus unterschiedlich benannt werden (z. B. als Lied, Song, Canzone, Mélodie, Romance, Chanson).


Welche Literatur ist für Klavier vierhändig / an zwei Klavieren geeignet?

In dieser Kategorie geht es um Originalwerke. Es sind aber auch Bearbeitungen zugelassen, die als Originalwerke zu verstehen sind: So haben viele Komponisten Werke für Orchester zunächst für Klavier vierhändig geschrieben (z. B. Ravel „Ma mère l’oye“) oder danach für diese Besetzung bearbeitet (z. B. Strawinsky „Le Sacre du Printemps“).
Diese Fassungen sind vom Komponisten beglaubigte Originalwerke. Ferner gibt es Kompositionen für andere Besetzungen, wie Streichquartett oder Klavierquartett, die vom Komponisten ebenfalls in einer Fassung für zwei Klaviere vorliegen, wie Brahms op. 34 oder Beethovens „Große Fuge“.

Nicht zugelassen sind hier jedoch Konzerte für Klavier (oder zwei Klaviere) und Orchester, die mit einem zweiten (bzw. dritten) Klavier statt Orchesterbegleitung vorgetragen werden.

Es gibt hingegen Werke für zwei Klaviere, die den Titel „Konzert“ tragen, aber ohne Orchester zu spielen sind – so von Strawinsky oder Schostakowitsch: Sie sind selbstverständlich zugelassen, genauso wie Konzerte für zwei Klaviere, die in der Aufführungspraxis oft ohne Orchesterbegleitung dargeboten werden (z. B. Bachs Konzerte in c-Moll und C-Dur gelten). Bei der Anmeldung muss deutlich sein, ob es sich um eine Darbietung auf einem oder zwei Instrumenten handelt.


Entspricht mein Programm den Wettbewerbsregeln?

Die Einhaltung der Wettbewerbsregeln liegt in Deiner Verantwortung. Dies wird in der Teilnahmeanmeldung von den Teilnehmenden selbst, von einer erziehungsberechtigten Person bestätigt („Die Teilnahmebedingungen und die Entscheidungen der Jury werden anerkannt“).
Die Regelkonformität unterliegt auf jeder Wettbewerbsebene einer eigenen Prüfung. Die Tatsache, dass z. B. die Einbeziehung eines bestimmten Werks im Regionalwettbewerb nicht beanstandet wurde, bedeutet nicht zwangsläufig, dass dieses auch auf der nächsthöheren Wettbewerbsebene zugelassen wird. Es besteht die Möglichkeit, vor Anmeldung sein Programm bei der Bundesgeschäftsstelle "Jugend musiziert" überprüfen zu lassen.

Es besteht die Möglichkeit, vor Anmeldung sein Programm bei der Bundesgeschäftsstelle "Jugend musiziert" überprüfen zu lassen.


Kann ein gesamtes Solokonzert im Programm gespielt werden?

Wenn die Forderung nach mehreren Epochen erfüllt wird und die Vorspielzeit nicht überschritten wird: Ja.


Zu welcher Stilepoche gehört dieses oder jenes Werk?

In vielen Fällen kann die Zuordnung eines Werkes zu einer der sechs Stilepochen nicht allein nach Entstehungsjahr oder allgemeiner Zugehörigkeit der Komponistin oder des Komponisten zu einer Zeitepoche beantwortet werden. Vielmehr ist oft eine Sachentscheidung nach der beim speziellen Werk angewandten Kompositionstechnik erforderlich. So können z. B. viele Werke der Söhne Johann Sebastian Bachs in ihrer auf dem Basso continuo aufbauenden Kompositionsweise noch der Epoche „b“ („Barock“) zugeordnet werden, andere Werke derselben Komponisten weisen aber viel mehr Eigenarten der „klassischen“ Epoche „c“ auf und müssen als solche angesehen werden.


Muss ich auswendig singen oder spielen?

Nein. Auswendigspiel wird nicht gefordert und auch nicht gesondert bewertet, Ausnahmen regeln die jeweiligen Kategorieanforderungen. Natürlich kann Auswendigspiel die Freiheit des künstlerischen Vortrages unterstützen. Bitte besprich diese Frage mit der Lehrkraft. Wer sich ohne Noten unsicher fühlt, sollte keinesfalls darauf verzichten.


Wie schwer müssen die Vorspielstücke sein?

Genauso schwer oder leicht, dass sie gut zu bewältigen sind. In der Regel gilt: lieber etwas leichter und hervorragend als schwer und mühsam.


Darf ich mein Programm zwischen den Wettbewerben ändern?

Ja, allerdings muss der Veranstalter der  nächsten Wettbewerbsebene (also der Landesausschuss für den Landeswettbewerb oder die Bundesgeschäftsstelle in München für den Bundeswettbewerb) rechtzeitig schriftlich und vollständig darüber informiert werden. Die Fristen stehen im Ausschreibungstext unter Punkt VI.6.


Wo bekomme ich Notenkataloge?

Um Lehrkräfte und interessierte Jugendliche bei der Suche nach geeigneter Spielliteratur zu unterstützen, stellt die Bundesgeschäftsstelle "Jugend musiziert" Literatur-Empfehlungslisten zur Verfügung (nähere Infos hier). Die Werke in diesen Listen wurden in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) und weiteren Fachverbänden erstellt und sind nach Musikepochen und Schwierigkeitsgraden ausgewiesen.


Darf ich aus kopierten Noten vorspielen?

Aufgrund des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ist die Verwendung von Kopien geschützter Werke / geschützter Ausgaben verboten.


Welche Instrumente / welche Technik muss ich selbst mitbringen?

Für Flügel, Klaviere oder Orgeln sorgt der Veranstalter. Alle anderen Instrumente (also z. B. Harfe, Cembalo, Kontrabass, Schlagzeug oder Verstärker) müssen mitgebracht werden. Es empfiehlt sich allerdings eine frühzeitige Kontaktaufnahme beim Veranstalter des Wettbewerbes, da an zahlreichen Orten auch ein Cembalo vorhanden ist

und benutzt werden darf. Unbedingt die Stimmung vorher klären! Auch Perkussionsinstrumente können manchmal gestellt werden. Lieber einmal mehr nachfragen!


Darf ich zwischen den Wettbewerbsebenen meine Instrumentalbegleitung wechseln?

Ja. Denn in Kategorien mit Instrumentalbegleitung können alle Solist*innen bzw. Gesangsensembles ihre Begleitpartner*innen auf jeder Wettbewerbsebene frei wählen. Allerdings ist von "Jugend musiziert" erwünscht, dass die musikalische Partnerschaft – möglichst mit jugendlichem Begleitpartner*innen – für alle Wettbewerbsebenen angelegt ist. Fristen für den Wechsel einer Begleitpartner*in: siehe Teilnahmebedingungen VI.6.


Darf ich als Instrumentalbegleiter/in auf der nächsten Wettbewerbsebene teilnehmen, auch wenn ich vorher weniger als 23 Punkte erreicht habe oder gar nicht teilgenommen habe?

Ja. Instrumentalpartner*innen können grundsätzlich auf allen Wettbewerbsebenen teilnehmen und einsteigen. Natürlich müssen die Spielpartner*innen weitergeleitete Teilnehmer*innen sein.


Habe ich einen Anspruch auf eine Teilnahme auf der nächsthöheren Ebene, wenn ich beim Regional- bzw. Landeswettbewerb 23 Punkte oder mehr erreicht habe?

Leider nein. Deshalb können wir Dir auf Deiner Urkunde auch keine „Berechtigung zur Teilnahme“ an der nächsthöheren Wettbewerbsebene zuerkennen. Wenn aber Dein(e) Solist*in eine „Berechtigung zur Teilnahme“ an der nächsthöheren Wettbewerbsebene erhalten hat, kann er / sie Dich als Instrumentalbegleiter*in mitnehmen.


Dürfen andere als die angegebenen Instrumente begleiten?

Nein. Lediglich die in der Ausschreibung genannten Instrumente dürfen gespielt werden.


Wer wählt die Jurorinnen und Juroren aus?

Die Jurys werden von den veranstaltenden Ausschüssen (Regional-, Landesausschuss oder Projektbeirat) zusammengestellt, zum Teil auf der Basis von Vorschlägen aus den Fachverbänden.


Inwiefern darf mich meine Lehrkraft während der Wertung unterstützen?

"Jugend musiziert" ermöglicht jungen Musiker*innen, ihre Interpretation mit anderen zu vergleichen, sich künstlerisch darzustellen und eigenverantwortlich zu bewähren. In diesem Sinn bereiten sich die Teilnehmer*innen gemeinsam mit ihrer Lehrkraft auf den Wettbewerb vor. Ein „Coaching“ durch die Lehrkraft während der Wertung steht diesen Zielen jedoch entgegen und ist daher unerwünscht.

Die Instrumentalbegleitung durch die eigene Lehrkraft ist dagegen zugelassen.


Kann ich meine Jugend musiziert-Teilnahme als besondere Lernleistung werten lassen?

Die Teilnahme an "Jugend musiziert" kann als besondere Lernleistung im Abitur gewertet werden. Die Handhabung in den jeweiligen Bundesländern ist unterschiedlich.  Wir empfehlen, sich an die Schulen, Landesausschüsse und gegebenenfalls an die Kultusministerien der jeweiligen Länder zu wenden.


Ich kann aus unabweisbaren Gründen an dem für mich zuständigen Wettbewerbsort nicht teilnehmen. Was ist zu tun, damit ich woanders als Gast auftreten kann?

Den gastgebenden Regionalwettbewerb darfst Du Dir selbst nicht aussuchen, aber Du hast die Möglichkeit so vorzugehen:

1. Du meldest Dich in der Region Deines Wohnorts an (nicht an einem anderen Ort, von dem Du evtl. weißt, dass der Wettbewerb dort an einem für Dich geeigneten Tag stattfindet).

2. Danach setzt Du Dich zeitnah mit Deinem Regionalwettbewerb in Verbindung (Kontaktdaten siehe www.jugend-musiziert.org), um Dein Terminproblem zu erläutern. Welche Art von Verhinderung hier akzeptiert wird, das kannst Du vorn unter VI.4. (Verhinderung) nachlesen.

3. Dein Regionalwettbewerb wird das prüfen und mit Kollegen anderer Regionen beraten, ob Du dort auftreten kannst.

4. Wenn eine passende Region gefunden ist, wirst Du informiert, wann und wo Dein Vorspiel stattfindet. Achtung: Die gastgebende Region kann auch in einem anderen Bundesland liegen!

5. Wo / Wie dein Ergebnis veröffentlicht wird, wo / wie Du Deine Urkunde erhältst und wie im Falle einer Zuerkennung von Sach- oder Geldpreisen verfahren wird, hängt von der Absprache der beteiligten Regionalausschüsse ab, über die Du ebenfalls informiert wirst.

Bei entsprechender Qualifikation, nimmst Du grundsätzlich an demjenigen Landeswettbewerb des Bundeslandes teil, in dem Dein Wohnort liegt. Das gilt auch, wenn Du in der Region eines anderen Bundeslandes zu Gast warst.

 

Falls du nicht an dem Landeswettbewerb deines Hauptwohnsitzes teilnehmen kannst, entspricht die Vorgehensweise sinngemäß den obigen Schritten «2. bis 5.».