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21. - 31. Mai 2026

Bundeswettbewerb

in München und Regensburg

Kammermusikkurs

Der Deutsche Kammermusikkurs Jugend musiziert

Eine Förderung für Jugend musiziert-Bundespreisträger:innen

Wir freuen uns sehr, dass der Deutsche Kammermusikkurs Jugend musiziert 2026 wieder stattfinden kann!

Wann: 20. bis 30. August 2026
Wo:Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen

Die Kursgebühr beträgt 600 € pro Person. Diese beinhaltet den Eigenanteil für den Unterricht sowie die Unterbringung und Vollverpflegung. Reisekosten für die An- und Abreise sind nicht enthalten.

Du hast eine Einladung zum Deutschen Kammermusikkurs 2026 erhalten? Hier findest du das Bewerbungsformular. Wir freuen uns auf dich!


Bundeswettbewerb

Deutscher Musikrat gGmbH
Weberstraße 59
53113 Bonn
Deutschland

Ansprechpartner*innen:

Projektteam in Bonn
jumu@musikrat.de
+492282091130

Save the date

Die Konzerte des Deutschen Kammermusikkureses finden statt am

23. August 2026
Rottweiler Münster

29. August 2026
Donauhallen Donaueschingen

30. August 2026
Bundesakademie Trossingen

Donzent:innen 2026

Asprechpartner

Prof. Angelika Merkle

Prof. Angelika Merkle (Künstlerische Leitung und Klavier-Kammermusik)
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Angelika Merkle studierte bei Klaus Schilde (München) und Leonard Hokanson (Indiana University) sowie Liedgestaltung bei Helmut Deutsch und Dietrich Fischer-Dieskau. Vielfach ausgezeichnet mit 1. Preisen in internationalen und nationalen Wettbewerben ist sie eine gefragte Kammermusik-Pianistin und Pädagogin. In zahlreichen Meisterkursen gibt sie ihre Erfahrung an die nächste Generation weiter, etwa in der Internationalen Sommerakademie Frenswegen, an Musikhochschulen, als Dozentin der Stiftung Villa Musica oder im Deutschen Kammermusikkurs Jugend musiziert. Ihre CD-Einspielungen wurden sowohl von Fanfare als auch von Fono Forum mit höchster Auszeichnung bewertet, ihre Studierenden sind Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe.

Seit 2003 ist Angelika Merkle Professorin für Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Darüber hinaus hat sie die künstlerische Leitung zahlreicher Projekte wie der renommierten Kammermusikreihe „Festeburgkonzerte“, des Internationalen Schumann Kammermusikpreises oder des Musikvermittlungsformats „COMM!T“ inne.

Asprechpartner

Prof. Jan Ickert

Prof. Jan Ickert, Violoncello
HFMDK Frankfurt am Main

Jan Ickert begann seine musikalische Ausbildung an Dr.Hoch´s Konservatorium Frankfurt bei Maike Kunstreich. Danach studierte er an den Musikhochschulen Wuppertal, Berlin und Frankfurt bei den Professoren Susanne Müller-Hornbach, Andreas Greger, Michael Sanderling und Joseph Schwab. Im Jahr 2002 gründete er das Chagall-Quartett Berlin, das
Preise bei internationalen Wettbewerben errang und gastierte bei internationalen Festivals, wie u.a. den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozartfest Würzburg und dem
Rheingau-Musikfestival. Seit Studienzeiten ist er gefragter Solist, Kammermusiker und Orchestercellist im In- und Ausland mit Engagements in folgenden Orchestern: U.a.Kammerorchester Spira Mirabilis, Bayerische Kammerphilharmonie, Kölner Kammerorchester, Kremerata Baltica, HRSinfonieorchester und Opernorchester Frankfurt. Seine große Leidenschaft ist die Weitergabe seines Wissens in Lehrtätigkeiten an verschiedenen Instituten: 2008-2018 war Jan Ickert Künstlerischer Leiter und Dozent für Cello am Emanuel-Feuermann-Konservatorium der Kronberg Academy. Nach langjährigen Lehraufträgen an den Musikhochschulen Mannheim und Frankfurt hat ihn die Frankfurter Musikhochschule 2017 auf eine Professur für Violoncello berufen. Er unterrichtet auf Meisterkursen im In- und Ausland, so z.B. bei den Cello-Tagen Schlitz, deren künstlerische Leitung er seit 2021 innehat, bei den Talent Music Masterclasses (Brescia, Italien), dem Forum Musikae Madrid, der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik Frenswegen und dem Musiksommer Leutkirch. Seine Schüler sind mehrfache Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben und haben Anstellungen in renommierten Orchestern.

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Prof. Stephan Imorde

Prof. Stephan Imorde, Klavier
HMT Rostock

wurde im westfälischen Emsdetten geboren und studierte bei Renate Kretschmar-Fischer an der Hochschule für Musik Detmold, bei Leonard Hokanson an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA) und legte unter Anatol Ugorski  in Detmold sein Konzertexamen ab.

Er war u.a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und wurde mit dem Novalis-Trio mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Stephan Imorde unterrichtet als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, ist Juror bei Internationalen Wettbewerben und gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland und Asien. Zudem leitet er die Young Academy Rostock (YARO) - Internationales Zentrum für musikalische Frühförderung.

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Prof. Susanne Stoodt

Prof. Susanne Stoodt, Violine

Susanne Stoodt erhielt ihre Ausbildung in Frankfurt, London und Berlin und war von 1994 bis 2025 als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in der künstlerischen Ausbildung junger Geigerinnen und Geiger tätig.

Sie verfügt über eine langjährige Erfahrung als Konzertmeisterin an verschiedenen deutschen Opernhäusern. Als Mitglied des Grüneburg-Klaviertrios, das bereits ein Jahr nach seiner Gründung Preisträger beim renommierten ARD-Wettbewerb wurde, unternahm sie ausgedehnte Tourneen durch Deutschland und Europa und war zu Gast bei zahlreichen Konzertreihen und internationalen Festivals. 

Die leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert heute überwiegend in verschiedenen kammermusikalischen Formationen vom Duo bis zur leitenden Konzertmeisterin in Kammerorchestern.

Als Dozentin zahlreicher Meisterkurse und Jurorin in Wettbewerben ist sie international präsent.
Im Rahmen eines weiteren Schwerpunkts ihrer Tätigkeit, der Förderung exzellenter Jugendlicher vor dem Studium, war sie Initiatorin, Mitbegründerin und Studiengangleiterin der „Young Academy“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

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Prof. Jörg Michael Thomé

Prof. Jörg Michael Thomé, Fagott
HMT Leipzig

Jörg Michael Thomé machte schon früh durch erste Preise bei nationalen Wettbewerben in Deutschland auf sich aufmerksam und wurde Mitglied im Bundesjugendorchester und in der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Stipendiat des Deutschen Musikrates und der Zeitschrift „HÖRZU“. 

Er studierte Fagott an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg bei Professor Karl-Otto Hartmann und belegte Kammermusik bei den Professoren Heinz Holliger und Professor Dieter Klöcker. Es folgte die Anstellung als stellv. 1. Solo-Fagottist am Staatstheater Darmstadt und als 1. Fagottist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen am Rhein mit zahlreichen CD-Einspielungen und Konzertreisen.

Auch hat er in der fast zehnjährigen Tätigkeit als freier Mitarbeiter der Deutschen Kammerphilharmonie in Bremen mit vielen großen Künstlerpersönlichkeiten, wie z.B. Sándor Végh, Mikhail Pletnev, Gidon Kremer und Thomas Hengelbrock zusammengearbeitet und konnte dadurch seinen musikalischen Horizont erweitern. Bei solistischen und kammermusikalischen Konzerten und Rundfunkaufnahmen (Hessischer Rundfunk und Südwestrundfunk) konnte er sich als Solist und Kammermusiker profilieren.

Im Februar 1991 erhielt er einen Lehrauftrag im Fach Fagott an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und im Juni 2000 erfolgte die Berufung als Professor für „Fagott und Kammermusik“ an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig mit Beginn der Lehrtätigkeit zum Sommersemester 2001.
Aufgrund seines ganzheitlichen Unterrichtskonzeptes, gepaart mit umfassender methodischer Kompetenz, ist er als Lehrer sehr erfolgreich und gefragt. Es folgten Einladungen zu Meisterkursen in Deutschland, Österreich, Südkorea, der Türkei, Irland, Finnland und Frankreich sowie Jurytätigkeiten bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

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Dr. Anatol Stefan Riemer

Dr. Anatol Stefan Riemer, Musikwissenschaft
HFMDK Frankfurt am Main

Dr. Anatol Stefan Riemer studierte an der Folkwang-Hochschule Essen Komposition / Elektronische Komposition, Musiktheorie sowie Musikwissenschaft. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main promovierte er im Fach Musikwissenschaft mit einer Arbeit über die Kompositionstechnik Jacques Offenbachs (summa cum laude). Schwerpunkte seiner musikwissenschaftlichen Studien sind Oper im 19. Jahrhundert, Kammermusik sowie Musik des 20. Jahrhunderts. 

Er lehrt im Bereich musikalische Analyse und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie an der Kronberg Academy in Kronberg. Sein kompositorisches Werk umfasst Solo-, Ensemble-, Orchester- und Chorstücke sowie zahlreiche Lieder. Ausgangspunkt seiner Stücke ist häufig die Beschäftigung mit literarischen Texten und mit Werken anderer Komponisten. Die Beziehungen zu den „Vorlagen“ werden dabei immer wieder neu definiert und schließlich selbst zum Gegenstand des kompositorischen Prozesses: Von reiner Textvertonung bis hin zur Sprachkomposition sowie von verschiedenen Zitat- und Verfremdungstechniken bis hin zu freier Reflexion.

Asprechpartner

Valentin Keogh

Valentin Keogh, Musiker:innengesundheit
HFMDK Frankfurt am Main

Querflötist, Orchestermusiker, Musikpädagoge und Lehrer der F.M. Alexandertechnik wurde in Dublin, Irland geboren und studierte am Royal College of Music London und an der Hochschule für Musik Freiburg bei Aurèle Nicolet.

Nach langjähriger Orchestertätigkeit absolvierte er eine dreijährige Ausbildung zum Lehrer für Alexandertechnik. Seit 1994 unterrichtet er die Alexandertechnik erfolgreich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, in privater Praxis und auf Musikseminaren im In- und Ausland.

Seit 2008 ist er 'Professor for Life-Skills' an der Kronberg Academy.

Konzerte

23. August 2026
Rottweiler Münster

29. August 2026
Donauhallen Donaueschingen

30. August 2026
Bundesakademie Trossingen

Über den Deutschen Kammermusikkurs

Der Deutsche Kammermusikkurs ist eine spezialisierte Förderung, die sich exklusiv an die Preisträger:innen des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert richtet.

Einzelne Instrumentalist:innen sind ebenso willkommen wie bereits bestehende Ensembles.Während des zehntägigen Kurses werden Werke unterschiedlicher Epochen in verschiedenen Besetzungen einstudiert. Die Ensembles werden dabei von namhaften Dozentinnen und Dozenten angeleitet.

Der Kurs hat das Ziel, in die Grundtechniken der Ensemblearbeit einzuführen, Kenntnisse über Standardwerke und Raritäten der Literatur zu vermitteln und bereits vorhandene Kammermusikerfahrungen zu vertiefen.

Traditionelle Besetzungen stehen ebenso auf dem Programm wie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Über die tägliche Probenarbeit hinaus bleibt Zeit für persönliche Begegnungen und Erholung. In Konzerten präsentieren die Teilnehmer:innen die Ergebnisse der intensiven Arbeit.

Trägerschaft und Förderung

Der Deutsche Kammermusikkurs ist die älteste der bestehenden Förderungen im Anschluss an den Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Träger ist die Deutscher Musikrat gGmbH. Gefördert wird der Kurs vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Strecker-Stiftung, Mainz. Für die inhaltliche Planung und organisatorische Durchführung ist das Projektbüro des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert verantwortlich.